Es begab sich an den Iden des März im Jahre 2020, genauer gesagt am 16. März, als der Schweizerische Bundesrat in einer Anwandlung von fürsorglicher Belagerungsmentalität die «ausserordentliche Lage» verkündete und beschloss, den medizinischen Betrieb des Landes de facto stillzulegen.1 Spitäler, Kliniken, ambulante Praxen hatten ihre Pforten für «nicht dringend angezeigte» Behandlungen zu schliessen.1
Darunter auch die Niederlassungen der Angstambulanz am Zürichsee in Zürich und Rapperswil-Jona.
Die Logik bestach durch ihre geradezu dadaistische Eleganz: Um die Bevölkerung vor einer Gesundheitsgefahr zu schützen, verbot man ihr den Zugang zu Ärzten und Psychotherapeuten. Insbesondere die psychische Gesundheit, so schien das behördliche Kalkül, sei ein vernachlässigbares Luxusgut, das man getrost an der Garderobe der Pandemiebekämpfung abgeben könne.
Bemerken Sie die Paradoxie? Die Angstambulanz am Zürichsee, die Menschen bei der Bewältigung irrationaler Ängste hilft, musste als psychotherapeutische Einrichtung schliessen, obwohl eine kognitive Angsttherapie genau das ist, was Menschen dringend brauchen, wenn Angst und Panik grassieren — oder über die Medien erzeugt werden.
Medial orchestrierte Hysterie in Zürich
Doch der wahre Treppenwitz der Geschichte folgte erst am Tag darauf. Während ich noch über die Praxisräume in Zürich und Rapperswil nachdachte, titelte die Neue Zürcher Zeitung – jenes Blatt, das man einst für den Leuchtturm bürgerlicher Besonnenheit hielt – in seiner Druckausgabe am 17. März 2020 mit einer Schlagzeile, die jeden Psychotherapeuten am Geisteszustand der Nation zweifeln lassen musste:
«Wir sind hysterisch. Sind wir es auch genug?»
Neue Zürcher Zeitung, Zürich, 17.03.2020, Seite 10.2
Man rieb sich die Augen. Ein Leitmedium erhob die Hysterie – jenen irrationalen Zustand des emotionalen Kontrollverlustes – zur bürgerlichen Kardinaltugend. Angst und Hysterie waren nicht mehr ein Problem, Angst und Hysterie waren die geforderte Staatsräson. Wer nicht panisch war, machte sich verdächtig. Wer nicht «genug» hysterisch war ebenso. Die kognitive Psychotherapie von Angst und Hysterie war plötzlich staatsfeindlich geworden.
Anatomie eines Putsches gegen das vernünftige Denken
Um zu verstehen, was ab dem 17. März 2020 geschah, muss man die Absurdität der Situation in ihrer vollen Pracht würdigen.
Der Bundesrat schloss die ambulanten Praxen. Darunter: die Angstambulanz am Zürichsee — eine Einrichtung, deren ausschliesslicher Daseinszweck darin bestand, Menschen von irrationalen Ängsten zu befreien.
Gleichzeitig publizierte die ehrwürdige Neue Zürcher Zeitung, jenes Blatt, das seit dem Jahr 1780 als Stimme der Vernunft gilt, einen Aufruf zur Hysterie. Der NZZ-Redaktor schrieb allen Ernstes:
«Sind wir denn alle hysterisch geworden? Wir sind es noch viel zu wenig!»
Neue Zürcher Zeitung, Zürich, 17.03.2020, Seite 10.2
Lesen Sie diesen Satz noch einmal. Langsam.
Abb.: Titel der Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung am 17. März 2020. Die NZZ und ihr Redaktor Roman Bucheli gaben vor, wie in Zürich mit der intellektuellen Herausforderung Corona umzugehen ist: Die Hysterie sei «vernünftig und vorteilhaft».2
Ein denkwürdiges historisches Ereignis: Eine der renommiertesten Zeitungen des deutschsprachigen Raumes propagierte, als zeitgemässe Tugend sei die Hysterie «vernünftig und vorteilhaft» — am exakt selben Tag, ab dem die Regierung die professionellen Einrichtungen zur Behandlung von Hysterie und Angst per Dekret eliminierte.
Was sagt die Psychiatrie dazu?
Das klinische Bild der Hysterie ist geradezu gekennzeichnet durch übermässige oder unkontrollierbare Emotionen wie Angst oder Panik. Hysterie ist eine psychische Störung, die einhergeht mit emotionaler Erregbarkeit, Amnesie, körperlichen Defiziten wie Lähmungen oder sensorischen Defiziten ohne organische Ursache. Im Rausch der Hysterie kann der Hysteriker die Welt in Trümmer legen, nur um kurz darauf freundlich lächelnd aus den Ruinen zu treten, ohne jegliche Erinnerung an seine Tat.
«Bei diesen psychischen Störungen erzeugen Motive, deren sich der Patient nicht bewußt zu sein scheint, entweder eine Einengung des Bewußtseinsfeldes oder motorische bzw. sensorische Funktionsstörungen, die einen psychologischen Vorteil (Krankheitsgewinn) oder eine symbolische Bedeutung zu haben scheinen. ... In der konversionsneurotischen Form sind die Haupt- oder einzigen Symptome psychogene Körperfunktionsstörungen, z. B. Lähmung, Tremor, Blindheit, Taubheit, Anfälle. Bei den Dämmerzustanden ist der hervorstechendste Zug eine Einengung des Bewußtseinsfeldes, die einem unbewußten Zweck zu dienen scheint, und im allgemeinen begleitet sie oder folgt ihr eine selektive Amnesie.»3
Die Massenhysterie als Tugend der Vernunft — propagiert vom Massenmedium Neue Zürcher Zeitung. Franz Kafka hätte diese Pointe nicht präziser setzen können. Hätte er sie erfunden, würde man sie als übertrieben zurückweisen.
Lehre des Epiktet, neu interpretiert
Der stoische Philosoph Epiktet (ca. 50 bis 120 n. Chr.) lehrte vor rund zweitausend Jahren die Grundlagen vernünftigen Denkens. Die kognitive Psychotherapie hat diese Einsichten empirisch untermauert und zur wirksamsten Behandlungsmethode für Angst- und Panikstörungen sowie Depressionen entwickelt.
«Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Urteile und Meinungen über sie. So ist zum Beispiel der Tod nichts Furchtbares - sonst hätte er auch Sokrates furchtbar erscheinen müssen -, sondern nur die Meinung, er sei furchtbar, ist das Furchtbare. Wenn wir also in Schwierigkeiten geraten, beunruhigt oder betrübt werden, wollen wir die Schuld niemals einem anderen, sondern nur uns selbst geben, das heißt unseren Meinungen und Urteilen.»
Epiktet: Handbuch der Moral. Zürich, 1994, Seite 15.4
Was aber, wenn die Gesellschaft selbst beginnt, dysfunktionale Urteile und Meinungen zur Tugend zu erheben?
Was, wenn eine Regierung die Angst bewusst schürt und institutionalisiert und eine Leitzeitung diese Angst als «vernünftig» heiligspricht?
Was, wenn die Verrückten nicht mehr in der Klinik sitzen, sondern die Führung übernehmen und die geistig Gesunden einsperren?
Voltaire hat in seinen Schriften gegen religiösen Fanatismus und Dogmatismus 1767 bereits vor dem gewarnt, was Psychologen wie Stanley Milgram bei Gehorsamsexperimenten 200 Jahre später wissenschaftlich nachwiesen: «Wer Euch dazu bringen kann, Unsinn zu glauben, der kann Euch auch dazu bringen, Verbrechen zu begehen.»5
In dieser Situation bleibt dem kognitiven Psychotherapeuten, der seinen Verstand behalten und wegen der Förderung vernünftigen Denkens - kognitiver Psychotherapie - nicht kriminalisiert werden will, nur eine Option: Er muss gehen.
Immunisierung gegen «Hysterie» und «Massenhypnose»
In diesem Moment erinnerte ich mich an den wohl wichtigsten Rat meines ersten Mentors in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Charité) der Humboldt-Universität zu Berlin vor über 40 Jahren. Er sagte: «Kollege, wenn die Insassen die Schlüssel übernehmen und die Pfleger anfangen, Stimmen zu hören, dann diskutiere nicht. Sieh zu, dass du rauskommst.»
Und so tat ich das Einzige, was ein kognitiver Realist tun kann, wenn die Realität zur Satire wird: Ich entzog mich und die Angstambulanz am Zürichsee dem physischen Zugriff des Wahnsinns.
Wenn der Staat definiert, dass eine Angstambulanz ein Infektionsrisiko darstellt, aber die kollektive Panikmache in den Medien «systemrelevant» ist, dann ist der physische Raum nicht mehr sicher. Er ist kompromittiert durch die Dummheit, die aus der Angst entsteht, und durch die Willkür derer, die ihre Macht mit Verantwortung und ihren Fanatismus mit Vernunft verwechseln.
Abb.: Die Regierungsrätin und Vorsteherin der Gesundheitsdirektion Zürich Natalie Rickli (SVP) begann ihre Karriere mit Werbung, Marketing und Kommunikationsberatung. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)6 zeigen sie als Meisterin der psychologischen Manipulation: Mit perfider Raffinesse verdrehte Natalie Rickli die Bedeutung des Begriffs der «Eigenverantwortung» ins Gegenteil.
«Ungeimpfte sollten eigentlich auf einen Platz in der Intensivstation verzichten — das wäre Eigenverantwortung.»6 Diese Worte der Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli - verbreitet vom SRF6 - sind ein Lehrstück, wie psychologische Kriegsführung funktioniert: Man erzeuge mit der Hysterie jene Urängste, die die Menschen in eine Duldungsstarre des absoluten Gehorsams versetzen. Das eigene Denken wird ausgeschaltet — und die verbliebenen Selberdenker werden durch ihre eigenen Familien aus der Gesellschaft ausgegrenzt.
Tatsächlich hat Ueli Maurer (SVP), der als Bundesrat diese kollektive Panikmache im März 2020 mitgetragen hat, vier Jahre später in einem Interview7 öffentlich die politisch «bewusst geschürte Hysterie» eingestanden:
«Natürlich handelte es sich bei Corona um eine Hysterie!»
Alt-Bundesrat Ueli Maurer im Interview. Tagesanzeiger, Zürich, 03.02.2024.7
Ärztliche Kritiker dieser politischen Hysterie wurden mit Berufsverbot bedroht und in die Psychiatrie gesteckt. Alt-Bundesrat Ueli Maurer bezeichnete diese Reaktionen auf die Pandemie wörtlich als «Massenhypnose» und kritisierte die Stigmatisierung von Kritikern als Verschwörer oder Rechtsextreme.7
Die Erkenntnis: Wird der Wahnsinn endemisch, gilt er als normal.
Kein Verlust, sondern eine Destillation
Die Angstambulanz am Zürichsee wurde an den Iden des März 2020 nicht geschlossen. Sie wurde sublimiert. Sie verliess die materielle Ebene der Schweiz, wo Bundesräte per Dekret Angsttherapie verbieten und «Massenhypnose» verordnen, und transzendierte in den einzigen Raum, in dem das Denken noch zollfrei ist: das Internet. Rechtlich verankert als Limited Liability Company im US-Bundesstaat Delaware und geschützt im Hafen des anglo-amerikanischen Rechtsverständnisses, weit weg vom Zugriff europäischer Bürokraten.
Der Besucher, der heute nach den physischen Praxisräumen der Angstambulanz am Zürichsee sucht, wird sie nicht finden. Und ich sage Ihnen: Das ist Ihr Glück.
Was am 16. März 2020 in Zürich als Zwang1 begann, erwies sich als der notwendige evolutionäre Druck, um die Psychotherapie von ihrem Ballast zu befreien. Wir haben in der Angstambulanz am Zürichsee den ganzen theatralischen Plunder der konventionellen Psychotherapie über Bord geworfen: das Wartezimmer mit den alten Illustrierten, den Stress mit Terminen, die Anfahrt im Stau, das rituelle Händchenhalten, das oft eher eine emotionale Betreuung als eine kognitive Heilung darstellte.
Übrig blieb das Destillat:
Schriftliche Kognitive Psychotherapie (SKPT)
Unsere digitale Angstambulanz ist kein Ort, an dem Sie Ihre Angst «abgeben» können. Sie bietet Ihnen keinen Raum, in dem Sie darauf warten können, dass ein Psychotherapeut Sie rettet, während draussen die Welt das Aufblühen des Wahnsinns feiert.
Die Schriftliche Kognitive Psychotherapie (SKPT) der digitalen Angstambulanz bietet Ihnen stattdessen eine kognitive Alpenfestung der Rationalität. Einen Ort, an dem Sie jenes Werkzeug schärfen, das Voltaire als einzig wirksame Waffe gegen den Fanatismus identifizierte. Er forderte dazu auf, sich «den Befehlen, das Unmögliche zu glauben», mit der «Intelligenz zu widersetzen, die Gott in Euren Geist gelegt hat».5
Genau das tun wir. Mit unserer Instruktion und Ihrer Selbsttherapie arbeiten Sie präzise, schriftlich und glashart an Ihrem Denken. Das Schreiben selbst wird zum Akt der kognitiven Immunisierung gegen den alltäglichen Wahnsinn von Angst und Hysterie. Sie arbeiten an der Vervollkommnung Ihrer mentalen Souveränität – befreit von Viren, befreit von Maskenpflichten und befreit von der Illusion, dass irgendjemand anderes als Sie selbst für Ihren Seelenfrieden verantwortlich ist.
«Psychische Gesundheit ist keine Leistung des Gesundheitssystems — sie ist die Leistung des selber denkenden Menschen an sich selbst.»
Luchmann, D.: Die Schweiz als Paradies der psychotherapeutischen Ineffizienz. Psychotherapie. 14.08.2025.8
Liebe Schweizerinnen und Schweizer
Sollten Sie also mit der nostalgischen Erwartung hier gelandet sein, sich in Zürich oder Rapperswil-Jona zur persönlichen und unmittelbaren psychotherapeutischen Begegnung in die Angstambulanz am Zürichsee begeben zu können: Seien Sie nicht enttäuscht, dass ich nicht mehr am Zürichsee praktiziere. Seien Sie dankbar.
Sie haben als Teil jenes eidgenössischen Souveräns, der diese Politik wählte oder duldete, eine Schweiz erschaffen, die das vernünftige Denken und die persönliche und unmittelbare Begegnung im März 2020 kriminalisierte. Ich habe die Konsequenzen gezogen. Ich bin der Hysterie nicht gefolgt, ich bin ihr vorausgeeilt — in eine Sphäre, in der sie mich nicht erreichen kann.
Sie haben nun mit den Folgen Ihrer politischen Wahl oder Duldung zu leben, wie Forscher der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid und der Universidad Autónoma de Chile sie im International Journal of Environmental Research and Public Health9 beschrieben haben:
«Massenhysterie kann enorme Kosten für die öffentliche Gesundheit in Form von psychischem Stress, Angstzuständen und sogar körperlichen Symptomen verursachen. Zu diesen Kosten kommen noch indirekte negative Auswirkungen auf die Gesundheit durch Alkoholismus, Selbstmorde oder Schäden durch aufgeschobene Behandlungen und verspätete Erkennung von Krankheiten hinzu. Politisches Versagen bei Massenhysterie kann zu wirtschaftlichem Niedergang und Armut führen, was sich wiederum negativ auf die öffentliche Gesundheit und die Lebenserwartung auswirkt.»9
Nicht vernünftig zu denken, kostet am Ende weit mehr als nur Wohlstand – es kostet die Freiheit, die Gesundheit und im schlimmsten Fall das Leben.
An die Hilfesuchenden
Wenn Sie bereit sind, die SKPT und unseren sicheren kognitiven Therapieraum für Online-Psychotherapie zu nutzen – nicht um getröstet zu werden, sondern um zu lernen, wie Sie in einer verrückt gewordenen Welt durch vernünftiges Denken Ihre mentale Souveränität und geistige Immunität erlangen –, dann dürfen Sie hier die Verantwortung für Ihre Selbsttherapie übernehmen.
Die Arbeit am Denken hat gerade erst begonnen. Warten Sie nicht, bis das Chaos der Welt Ihre innere Ordnung zerstört. Werden Sie vorher aktiv. Testen Sie sich und schreiben Sie oder buchen Sie ein Erstgespräch zur Organisation Ihrer kognitiven Selbstheilung:
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Prüfen Sie im ersten Schritt, wie gut die Schriftliche Kognitive Psychotherapie von Dr. Dietmar Luchmann, LLC, zu Ihnen passt. Der anonyme und kostenlose Eignungstest gibt Ihnen die Antwort in weniger als zwei Minuten.
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Die kognitive Psychotherapie mit Begegnungen in der Angstambulanz am Zürichsee in Zürich und Rapperswil ist Geschichte.10 Der Wind der Freiheit weht anderenorts.
Voltaire zog sich nach Ferney zurück, um in sicherer Distanz zu den Mächtigen schreiben zu können. Thomas Mann ging ins Exil, als in seiner Heimat der Wahnsinn ausbrach. Die Angstambulanz am Zürichsee ging in die Vereinigten Staaten, als in Zürich die Vernunft starb und die Geburt der Hysterie als «vernünftig» gefeiert wurde.
Die Methoden ändern sich. Die Flucht vor der institutionalisierten Unvernunft bleibt eine Konstante der Geschichte.
1 Der Schweizerische Bundesrat: Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19). Änderung vom 16. März 2020. Abschnitt 4, Art. 10a Abs. 2, S. 786.
2 Bucheli, R.: Wir sind hysterisch. Sind wir es auch genug?. Neue Zürcher Zeitung, Zürich, 17.03.2020, S. 10.
3 Degkwitz, R.; Helmchen, H.; Kockott, G.; Mombour, W. (Hrsg.): Diagnosenschlüssel und Glossar psychiatrischer Krankheiten. Berlin, Heidelberg: Springer, 1980, S. 50.
4 Epiktet, Teles, Musonius: Ausgewählte Schriften. Griechisch - Deutsch. Herausgegeben und übersetzt von Rainer Nickel. Zürich: Artemis Verlag, 1994, S. 15.
5 Voltaire: Collection des Lettres sur les Miracles: Écrites a Geneve, et a Neufchatel. (Letter XI, Écrite par Mr. Théro à Mr. Covelle). 1767. [Originaltext S. 150: «Certainement qui eſt en droit de vous rendre abſurde , eſt en droit de vous rendre injuſte. Si vous n'oppoſez point aux ordres de croire l'impoſſible , l'intelligence que Dieu a miſe dans votre eſprit , vous ne devez point oppoſer aux ordres de mal faire , la juſtice que Dieu a miſe dans votre cœur.»]
6 SRF: Sollen Ungeimpfte ihre Spitalkosten selber tragen? Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), News Plus, 01.09.2021.
7 Bandle, R.: Ueli Maurer im Interview: «Natürlich handelte es sich bei Corona um eine Hysterie!». Tagesanzeiger, Zürich, 03.02.2024.
8 Luchmann, D.: Die Schweiz als Paradies der psychotherapeutischen Ineffizienz. Psychotherapie. 14.08.2025.
9 Bagus, P.; Peña-Ramos, J.A.; Sánchez-Bayón, A.: COVID-19 and the Political Economy of Mass Hysteria. International Journal of Environmental Research and Public Health 2021, 18 (4), 1376. [Originaltext Seiten 10-11: «Mass hysteria can have enormous public health costs in terms of psychological stress, anxiety, and even physical symptoms. To these costs must be added indirect adverse health effects from alcoholism, suicides, or damage from deferred treatment and delayed recognition of illness. Policy failures in mass hysteria can lead to economic decline and poverty, which in turn negatively impacts public health and life expectancy.»]
10 Während andere Kantone die Therapiefreiheit nicht unvernünftig einschränken, untersagt der seit dem 1. Juli 2008 unveränderte § 12 Abs. 3 des Gesundheitsgesetzes in Zürich bis heute jede Form von Psychotherapie auf Distanz – und erzwang in Verbindung mit der Verordnung des Bundesrates vom 16. März 2020 (siehe Ziffer 1) das US-Exil der Angstambulanz am Zürichsee.
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