Die sechste Domäne der Kriegsführung — das Denken
Im Jahr 2020 legte der französische Offizier François du Cluzel am NATO Innovation Hub in Norfolk, Virginia, ein Dokument vor, das die westliche Sicherheitsarchitektur um eine Dimension erweiterte. Neben Land, See, Luft, Weltraum und Cyberspace trat eine sechste Domäne der Kriegsführung: die kognitive.
Kognitive Kriegsführung - «Cognitive Warfare» - zielt nicht auf Brücken, Server oder Satelliten. Sie zielt auf das Denken selbst. Du Cluzels Kernsatz: «Das Ziel der kognitiven Kriegsführung ist es, jeden zu einer Waffe zu machen.»1 Nicht Soldaten sind das Ziel. Jeder einzelne Bürger ist es. Der menschliche Geist, so die offizielle Doktrin, ist nicht Mittel zum Zweck — er ist das Schlachtfeld.
Aus den NATO-Analysen für die kognitive Kriegsführung lassen sich drei Bedingungen destillieren, unter denen kognitive Angriffe besonders wirksam1,2 sind:
- Sie gehen von vertrauenswürdigen Akteuren aus.
- Sie sind nicht als Angriff erkennbar.
- Und sie nutzen bestehende kognitive Schwächen aus.
Prägen Sie sich diese drei Bedingungen ein. Wir werden sie brauchen.
Die Schweiz debattiert seither pflichtschuldig über Cyberabwehr, Drohnenschwärme und die Beschaffung neuer Kampfjets. Über die sechste Domäne schweigt sie. Kognitive Kriegsführung? — Nie gehört. Dabei findet der wirksamste Angriff auf die kognitive Widerstandsfähigkeit der Schweizer Bevölkerung längst statt — nicht aus Moskau gesteuert, nicht durch Trollfabriken verbreitet, sondern in Therapiezimmern verabreicht, von der Grundversicherung finanziert und von der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) gegen jede Aufklärung verteidigt.
Gesundheitswesen als Subversionsvektor
Dass die Infiltration des Gesundheitswesens als Instrument für die kognitive Kriegsführung kein theoretisches Konstrukt ist, belegt eine historische Quelle aus dem Kalten Krieg. Yuri Bezmenov, ein 1970 übergelaufener KGB-Offizier, beschrieb 1984 in einem Buch3 und in einem dokumentierten Vortrag4 die sowjetische Strategie der «ideologischen Subversion» in vier Stufen: Demoralisierung, Destabilisierung, Krise, Normalisierung. Die erste Stufe - die Demoralisierung einer Gesellschaft - dauert laut Bezmenov fünfzehn bis zwanzig Jahre und erfolgt primär über die Beeinflussung von Bildung, Medien und Gesundheitswesen.
Man muss Bezmenov nicht in jedem Detail folgen, um die Präzision seiner Beschreibung als bemerkenswert zu empfinden: Ein Gesundheitswesen, das seine Patienten systematisch in erlernte Hilflosigkeit konditioniert, leistet exakt das, was Bezmenov als die effizienteste Form der Subversion bezeichnete — die Zersetzung der Widerstandsfähigkeit von innen, durch Akteure, die der Angegriffene für seine Helfer hält.
Paradox: Psychiatrie und Psychotherapie in der Schweiz
Die Schweiz verfügt über die höchste Psychiaterdichte der Welt: rund 53 Fachärzte für Psychiatrie pro 100'000 Einwohner — annähernd das Dreifache des OECD-Durchschnitts und nahezu das Doppelte des zweitplatzierten Landes.5,6 Seit der Einführung des Anordnungsmodells für psychologische Psychotherapie am 1. Juli 2022 hat sich die Zahl der Psychotherapie-Praxen innerhalb von zwei Jahren von 2'340 auf 4'834 mehr als verdoppelt.7 Die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für Psychotherapie sind zwischen 2021 und 2024 von 528 Millionen auf 922 Millionen Franken gestiegen. «Dies entspricht [...] einer durchschnittlichen Zunahme von 20,4% pro Jahr.»8
Die messbare Wirkung dieser Investition müsste die psychisch gesündeste Bevölkerung Europas sein.
Das Gegenteil ist der Fall.
Der «Nationale Gesundheitsbericht 2025» des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums dokumentiert eine deutliche Zunahme psychischer Beschwerden: «Seit der Befragung 2017 stieg dieser Anteil stark an. Besonders deutlich war dieser Anstieg bei jungen Frauen zu beobachten (von 19% auf 28,9%), aber auch bei Männern gab es eine Zunahme (von 9,6% auf 16,4%).»9 Der Trend bei der Prävalenz mittlerer bis hoher psychischer Belastungen: kontinuierlich steigend.
Psychische Störungen sind die häufigste Ursache für Invalidisierungen. Die Mehrzahl aller IV-Neurenten, so die IV-Statistik 2024, ist «psychisch bedingt (52 % aller IV-Renten bzw. 76 % aller krankheitsbezogenen IV-Renten).»10 Auch hier der Trend seit Jahren: kontinuierlich steigend.
Eine OECD-Erhebung bei Schweizer Psychiaterinnen und Psychiatern ergab, «dass die Behandlungsdauer rund 60 Monate beträgt».5 Fünf Jahre Behandlungsdauer für Störungen, die nach dem internationalen Forschungsstand in wenigen Sitzungen kognitiver Psychotherapie erfolgreich zu behandeln sind. Trend bei den Wartezeiten: kontinuierlich steigend.
Wer diese Zahlen nebeneinanderlegt - mehr Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, mehr Psychotherapie-Praxen, mehr Kosten, und dennoch: mehr Krankheit, mehr Invalidisierung, mehr Leid -, steht vor einer Frage, die das System nicht stellen will, weil die Antwort sein Geschäftsmodell zerstört:
Wenn die Psychotherapie wirkt — warum werden die Schweizer dann kränker, je mehr Psychotherapeuten sie haben? Dies fiel am 2. März 2025 sogar der NZZ auf: «Im Land mit der grössten Dichte an Psychiatern werden die Wartelisten für Termine immer länger. Was läuft da falsch?»11
Das Schlachtfeld und die Verantwortlichen konkret zu benennen, traute die NZZ sich nicht.
Die Fabrikation von Patienten
Es gibt logisch nur zwei Antworten auf diese Frage.
Entweder die Therapien sind wirkungslos — dann ist ihre Ausweitung eine Verschwendung. Oder die Therapien selbst sind iatrogen, also krankmachend — dann ist ihre Ausweitung eine Gefährdung. In beiden Fällen produziert das System nicht Gesundheit, sondern Nachfrage nach sich selbst.
Die zweite Antwort ist die gravierendere. Und sie hat einen wissenschaftlichen Namen.
Der Psychologe Nick Haslam von der University of Melbourne dokumentierte 2016, was er als Konzeptausdehnung - «Concept Creep» - bezeichnete: die systematische Ausweitung psychologischer Kernbegriffe wie Trauma, Missbrauch, Sucht und psychische Störung.12 Was vor dreissig Jahren als normale Lebenserfahrung galt - Trauer, Nervosität, Schüchternheit, Enttäuschung -, wird heute diagnostiziert, pathologisiert und behandelt. Nicht die Krankheit nimmt zu. Die Definition dessen, was als Krankheit gilt, nimmt zu — und mit ihr die Zahl derer, die an dieser Definition verdienen:
«Ein negativer Rückkopplungseffekt dieser Konzeptausdehnung ist daher die Tendenz, dass immer mehr Menschen sich selbst als Opfer betrachten, die durch ihr Leiden, ihre Verletzlichkeit und ihre Unschuld definiert sind und die eine verminderte Handlungsfähigkeit besitzen, um ihre Notlage aus eigener Kraft zu überwinden.»
Nick Haslam Concept creep: Psychology's expanding concepts of harm and pathology Psychological Inquiry, 2016.12
Auf dem Schlachtfeld der kognitiven Kriegsführung sind diese Menschen kognitiv besiegt: Durch langjährige therapeutische Behandlungen, die ihre Opferidentität perpetuieren statt sie zu überwinden, wurden sie systematisch demoralisiert, in ihrer Urteilsfähigkeit verunsichert und ihrer psychischen Widerstandskraft beraubt. Sie wurden nicht geheilt, sondern wehrunfähig gemacht — kognitiv entwaffnet, in erlernter Hilflosigkeit gefangen und unfähig, sich selbst als handlungsfähige Akteure wahrzunehmen. Die vermeintliche therapeutische Fürsorge versetzte sie in einen Zustand permanenter Verwundbarkeit, in dem sie weder die Manipulation erkennen noch den Willen aufbringen, sich ihr zu widersetzen.
Der Psychiater Klaus Dörner, der an der Universität Witten-Herdecke lehrte und die Westfälische Klinik für Psychiatrie in Gütersloh leitete, formulierte 2002 im Deutschen Ärzteblatt, was Haslam vierzehn Jahre später empirisch bestätigte:
«Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang [...] psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um 'gesund leben' zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind.»
Klaus Dörner Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle. Deutsches Ärzteblatt. 20.09.200213
Man lese diesen Satz zweimal. Er stammt nicht von einem Systemkritiker. Er stammt von einem Chefarzt der Psychiatrie, der beschreibt, was er von innen beobachtet hat. Und er beschreibt keine Verschwörung, sondern eine ökonomische Logik — dieselbe Logik, die die Schweizer Zahlen zeigen.
Doch Concept Creep und Marktexpansion erklären nur die Ausweitung der Diagnosen. Sie erklären nicht, warum Patienten nach jahrelanger Behandlung kränker sind als zuvor. Dafür braucht es einen zweiten Mechanismus: die Langzeittherapie als kognitive Entwaffnung.
Ein Leser, der die öffentliche Kritik an der Schweizer Psychotherapie-Industrie kommentierte, beschrieb seine Erfahrung in Worten, die kein Forscher prägnanter hätte formulieren können:
«Über 20 Jahre hinweg war ich zur Therapie gegangen und am Ende kränker als zu Anfang. Immer wieder neue Verdachtsdiagnosen, pathologisierte Persönlichkeitszüge, da ‹Defizite› und dort ‹Traumas›. Man wird richtiggehend zum Opfer voller Unvermögen konditioniert. [...] Ich fühle mich wie ein Ex-Sektenmitglied.»
Betroffener 18.08.2025 um 13:59 Kommentar zu Die Schweiz als Paradies der psychotherapeutischen Ineffizienz14
Zwanzig Jahre. Kränker als zu Anfang. Konditioniert zum Opfer. Das Wort «konditioniert» ist präzise gewählt und in der Fachsprache korrekt: Dieser Patient wurde nicht behandelt. Er wurde in erlernter Hilflosigkeit trainiert. Seine kognitive Selbstwirksamkeit — die Fähigkeit, eigene Probleme durch eigenes Denken zu lösen — wurde nicht gestärkt, sondern systematisch abgebaut.
Das ist nicht das Versagen einzelner Psychotherapeuten. Das ist das Geschäftsmodell. Die Langzeittherapie züchtet im Ergebnis die Patienten, die sie zu ihrer eigenen wirtschaftlichen Erhaltung braucht, indem sie die kognitive Selbstwirksamkeit der Menschen abbaut, statt sie aufzubauen. Der Patient, der nach zehn Sitzungen geheilt entlassen wird, ist betriebswirtschaftlich wertlos. Der Patient, der nach zehn Jahren immer noch kommt, ist eine Annuität.
Und genau hier schliesst sich der Bogen zur NATO-Doktrin: Was François du Cluzel als kognitive Kriegsführung definiert - die systematische Untergrabung der kognitiven Fähigkeiten einer Zielpopulation -, ist von dem, was in Psychotherapie-Praxen der Schweiz geschieht, funktional nicht zu unterscheiden.
Die «Psychotherapie»-Schulen zur Fabrikation
Die Quellen dieser systematischen Schwächung der kognitiven Fähigkeiten der Schweizer Bevölkerung sind leicht zu orten. Dazu gehören die institutionellen Mitglieder der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP)15 — beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) akkreditierte Ausbildungsinstitute, die jungen Ärzten und Psychotherapeuten ineffiziente Therapieverfahren verkaufen. Die kantonalen Gesundheitsbehörden stempeln diese Ausbildungen dann zum Erwerb des Titels «Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin» und «Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut» sowie für die Ausbildung zum «Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie» ab.
Nach dem Stand vom Veröffentlichungstag dieses Artikels sind als Mitglied der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) folgende Institute und Verbände gelistet:
Akkreditierte Weiterbildungsinstitute — Tiefenpsychologie
- CGJI C.G. Jung-Institut Zürich
- IPA Institut für Prozessarbeit
- IRG Istituto Ricerche di Gruppo
- SGBAT Schweiz. Gesellschaft für Bioenergetische Analyse und Therapie
Akkreditierte Weiterbildungsinstitute — Humanistische Psychotherapie
- GES Gesellschaft für Existenzanalyse Schweiz
- GFK Personzentrierte und Experienzielle Psychotherapie - körperorientiert
- IKP Institut für Körperzentrierte Psychotherapie Zürich16
Assoziierte Kollektivmitglieder
- EFAPO Ecole Française d'Analyse Psycho-Organique Paris
- ISAPZURICH Internationales Seminar für Analytische Psychologie Zürich
- SIPT Schweizer Institut für Psychotraumatologie
- VPB Verband der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beider Basel
Kognitive Kriegsführung — ohne Uniform
Kehren wir zurück zu den drei Bedingungen der NATO für erfolgreiche kognitive Angriffe.
Kognitive Angriffe gehen von vertrauenswürdigen Akteuren aus. Kein Akteur geniesst intimeres Vertrauen als ein Psychotherapeut. Ihm offenbart der Patient seine verletzlichsten Gedanken, seine tiefsten Ängste, seine privatesten Überzeugungen. Die psychotherapeutische Beziehung ist, per Design, ein Setting maximaler kognitiver Offenheit — und damit maximaler kognitiver Verwundbarkeit.
Die kognitive Kriegsführung der Psychotherapeuten ist nicht als Angriff erkennbar. Kein Patient betritt eine Psychotherapie-Praxis in der Erwartung, kränker herauszukommen. Kein Bürger vermutet, dass ein System, das «psychische Gesundheit» im Namen führt, seine psychische Gesundheit untergräbt. Die Tarnung ist perfekt, weil sie keine Tarnung ist — sondern eine Selbsttäuschung, die der Psychotherapeut mit dem Patienten teilt.
Sie nutzen bestehende kognitive Schwächen aus. Die Patienten, die in die Psychotherapie-Praxis kommen, sind per Definition bereits kognitiv belastet. Ein System, das ihre Schwäche nicht behebt, sondern kultiviert, operiert an der verwundbarsten Stelle der Gesellschaft — und hält sie offen.
Man muss den Mitgliedern der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) keine militärische Absicht unterstellen. Der Begriff «kognitive Kriegsführung» beschreibt hier nicht eine Intention, sondern eine Wirkung. Die Frage ist nicht, ob die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der ASP einen Angriff auf die Schweiz planen. Die Frage ist, ob die Wirkung ihres Handelns von einem solchen Angriff zu unterscheiden ist.
Ein Dokument17 der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) aus dem Jahr 2025 erlaubt es, diese Frage mit einer Präzision zu beantworten, die man sich als Analyst selten wünschen darf.
Das Geständnis
Im Sommer 2025 veröffentlichte ein Psychotherapeut eine Analyse, die nachwies, dass die Schweiz ein «Paradies der psychotherapeutischen Ineffizienz14» sei — ein System, in dem die Mehrheit der Schweizer Psychotherapeuten Methoden anwendet, die Patienten über Jahre und Jahrzehnte in Behandlung halten, wo wissenschaftlich fundierte, wirksame Psychotherapie in wenigen Sitzungen heilen könnte. Der Autor kritisierte:
«Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten fordern immerfort mehr Ressourcen. Aber sie liefern keine Qualitätssicherung. Sie klagen über zu wenig Plätze, aber verteidigen endlose Psychotherapien ohne Ziel. Sie beanspruchen die Deutungshoheit über die seelische Gesundheit, argumentieren jedoch wie Lobbyisten auf Eigenbedarf.»
Dietmar Luchmann Die Schweiz als Paradies der psychotherapeutischen Ineffizienz14
Die Reaktion der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) bestand nicht in einer fachlichen Widerlegung. Sie bestand in einer Verbandsbeschwerde17 bei der Gesundheitsdirektion Zürich, in der die ASP-Präsidentin Gabriela Rüttimann die Behörde aufforderte, gegen den Autor vorzugehen.
Die Dokumentation18 mit den Texten zeigt, wie die Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) die von Natalie Rickli geführte Gesundheitsdirektion Zürich erfolgreich instrumentalisiert, um ineffiziente psychoanalytische, tiefenpsychologische, existenzanalytische, bioenergetische und körperzentrierte Methoden ihrer Mitglieder vor dem wissenschaftlichen Fortschritt zu schützen.
Was dieses Schreiben17 für die vorliegende Analyse wertvoll macht, ist nicht der Vorgang — es ist der Inhalt. Denn die ASP-Präsidentin formulierte darin, offen und schriftlich, was man als operative Schadziele für die kognitive Kriegsführung gegen die Schweizer Bevölkerung identifizieren kann — unabhängig davon, ob Gabriela Rüttimann diese Wirkung beabsichtigte oder lediglich billigend in Kauf nahm.
Schadziel Nr. 1:
Unterdrückung der Information über wirksame Psychotherapie.
Die Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) denunzierte17 die Aussage, Angststörungen seien in acht bis zehn Sitzungen behandelbar, als «irreführend». Was die ASP als Berufsrechtsverstoss darstellt, ist der dokumentierte Stand der internationalen Wissenschaft: Die NICE-Guidelines des britischen National Institute for Health and Care Excellence (NICE), das weltweit für seine gnadenlose Evidenzbasierung bekannt ist, empfehlen bei Angststörungen kognitive Verhaltenstherapie in insgesamt 7 bis 14 Stunden19; bei spezifischen Phobien können ein bis fünf Sitzungen ausreichen.20
Dietmar Luchmann, Psychotherapeut: «Angststörungen und Panikattacken sind kognitiv perfekt zu überwinden. Wer stattdessen eine Psychotherapie, die länger als zehn Stunden dauert, oder Medikamente akzeptiert, lässt sich falsch behandeln.» Die Gesundheitsdirektion Zürich «erachtet» die Aufklärung über den internationalen Forschungsstand der Psychotherapie als «irreführend und damit unzulässig», schreibt deren Juristin Sophie Köhler, MLaw, und droht dem Aufklärer mit dem Entzug der Berufszulassung.
Der Psychotherapieforscher Klaus Grawe wies bereits 1994 in der umfassendsten Metaanalyse der Psychotherapieforschung an der Universität Bern nach, dass kognitive Psychotherapie «im Durchschnitt hochsignifikant wirksamer als psychoanalytische Therapie und Gesprächspsychotherapie» ist.21 Die Reaktion der betroffenen Berufsverbände bestand damals in dem, was Grawe als «Flut empörter Reaktionen»22 beschrieb. 32 Jahre später bedient sich die Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) derselben Strategie — mit dem Unterschied, dass sie diesmal in der von Regierungsrätin Natalie Rickli geführten Gesundheitsdirektion Zürich einen Kollaborateur gefunden hat, der ihr die Arbeit abnimmt.18
Die Schadwirkung:
Patienten sollen nicht erfahren, dass sie in wenigen Stunden geheilt werden könnten. Sie sollen jahrelang in Behandlung bleiben.
Schadziel Nr. 2:
Pathologisierung des Therapieerfolgs.
Die Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) beanstandete17 die Aussage, nach einer erfolgreichen Psychotherapie könne ein «Leben wieder voll lebenswert» sein. Ein Berufsverband von Psychotherapeuten denunziert das universelle Ziel jeder Psychotherapie als Berufsrechtsverstoss. Das ist, als würde ein Verband von Chirurgen die Aussage, das Ziel einer Operation sei das Überleben des Patienten, als «irreführendes Heilversprechen» anzeigen.
Die Schadwirkung:
Der Massstab des Therapieerfolgs wird eliminiert. Wenn niemand sagen darf, dass Psychotherapie das «Leben wieder voll lebenswert» macht, wird das Ausbleiben dieses Ergebnisses in endlosen Dauertherapien unsichtbar.
Schadziel Nr. 3:
Diskreditierung medikamentenfreier Psychotherapie.
Die Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) rügte17 die Aufklärung darüber, dass «Angststörungen [...] ohne den Einsatz von Psychopharmaka zu heilen» sind. Auch diese Denunziation stellt die psychotherapeutische Wissenschaft auf den Kopf. Psychotherapie ist ihrem Wesen und ihrer gesetzlichen Definition nach eine nicht-pharmakologische Behandlung. Psychologische Psychotherapeuten dürfen in der Schweiz keine Medikamente verschreiben. Sie können gar nicht anders als ohne Psychopharmaka arbeiten, aber sie brauchen auch keine Psychopharmaka, weil kognitive Psychotherapie bei Angststörungen keine Medikamente benötigt. Die NICE-Guidelines warnen bei Angststörungen sogar ausdrücklich vor dem routinemässigen Einsatz von Benzodiazepinen und empfehlen, Psychopharmaka nicht als Erstbehandlung einzusetzen.19 Einem Psychotherapeuten vorzuwerfen, dass er psychotherapeutisch arbeitet, ist eine Absurdität.
Die Schadwirkung:
Die Grenze zwischen Psychotherapie und Pharmakotherapie wird verwischt — zugunsten eines Systems, in dem Patienten zu Medikamentenkonsumenten werden, die «zusätzlich» eine endlose Gesprächstherapie benötigen.
Schadziel Nr. 4:
Sinnentstellende Verdrehung als Methode.
Die Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) führte die selbst erfundene Formulierung17 «geeignet für Millionäre» als Zitat des attackierten Psychotherapeuten an und denunzierte die «gezielte Ansprache einer wohlhabenden Klientel». Die tatsächliche Formulierung auf der beanstandeten Website lautet: «nicht nur für Millionäre» — ein Hinweis auf die geringen Kosten und die Erschwinglichkeit effizienter Psychotherapie. Die ASP hat die Aussage in ihr Gegenteil verkehrt. Sie hat aus einem Argument für die Zugänglichkeit ein Argument für Exklusivität fabriziert. In der Terminologie der kognitiven Psychotherapie ist das ein Denkfehler vom Typ «sinnentstellende Abstraktion»: Man reisst ein Detail aus dem Kontext und kehrt seine Bedeutung um, um sich über die eigene Verzerrung empören zu können.
Es ist die kognitive Struktur der Desinformation — ausgeführt von Leuten, die von Berufs wegen vorgeben, kognitive Verzerrungen zu behandeln.
Der gekaperte Staat als Komplize — Regulatory Capture als Sicherheitsrisiko
Die zuständige kantonale Gesundheitsdirektion Zürich übernahm unter der politischen Verantwortung der SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli18 sämtliche Vorwürfe der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) in nahezu identischem Wortlaut - in derselben Reihenfolge, in denselben Formulierungen, mit denselben inhaltlichen Stossrichtungen - und drohte dem Psychotherapeuten mit dem Entzug seiner Berufsausübungsbewilligung.
An einer Stelle verschärfte die Gesundheitsdirektion Zürich sogar den Vorwurf: Wo die ASP noch einschränkend von der «angeblichen Möglichkeit» der Heilung ohne Psychopharmaka schrieb, strich die Behörde das Wort «angeblichen» und machte aus der vorsichtigen Einschätzung eines Verbands eine amtliche Tatsachenfeststellung.
Nirgendwo lässt die behördliche Reaktion erkennen, dass auch nur eine einzige der beanstandeten Websites aufgerufen, eine einzige Textstelle im Original gelesen oder eine einzige der behaupteten Tatsachen eigenständig überprüft worden wäre. Die Gesundheitsdirektion Zürich hat nicht einmal bemerkt, dass die Websites nicht dem attackierten Psychotherapeuten gehören. Der Vorschlag des Psychotherapeuten, vor Erzwingung einer Stellungnahme die Vorwürfe durch «einen Blick auf die inkriminierte Website» selbst zu prüfen, wurde zurückgewiesen, was zur Frage führt:
Schützt Natalie Rickli ineffiziente Psychotherapie-Schulen?23
Die Fachbezeichnung für diesen Vorgang lautet Regulatory Capture: Eine Aufsichtsbehörde, die die Bevölkerung vor schädlichen Praktiken schützen soll, wird zum Vollstreckungsorgan derjenigen, deren Praktiken sie beaufsichtigen sollte. Der Staat wird zum Komplizen derer, die ihn von innen zersetzen. Weil für die politisch führende Natalie Rickli «nur das Image zählt»24, ist sie auf dem Schlachtfeld der kognitiven Kriegsführung eine Führungskraft, deren dokumentiertes Desinteresse an sachlicher Prüfung den in der Aufsichtsbehörde verbliebenen Sachverstand systematisch untergräbt.
Natalie Rickli stockte ab März 2026 den Bereich «Kommunikation» um einen fünften Mitarbeiter auf — um zugleich ihre Drohkulisse zugunsten der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) aufrechtzuerhalten und die Kommunikation mit mir zu verweigern. Meine E-Mail vom 3. März 202618 mit meiner Stellungnahme zu dem, was ich als zunehmend erkennbaren Amtsmissbrauch bewerte, und dem resultierenden Akteneinsichtsgesuch hat die Gesundheitsdirektion Zürich bis heute nicht beantwortet. Auch das ist kognitive Kriegsführung gegen die Aufklärung über internationale Therapiestandards.
Es verdient Erwähnung, dass die ASP-Präsidentin Gabriela Rüttimann, die sich zu der Behauptung aufschwingt, der kognitiven Psychotherapie «mangelt es an wissenschaftlichen Belegen», gleichzeitig als «fachliche Leiterin» einem IKP Institut für körperzentrierte Psychotherapie Zürich vorsteht, dessen Methode in keiner der massgeblichen internationalen Therapieleitlinien als evidenzbasierte Psychotherapie aufgeführt ist.16 Dieser personelle Interessenkonflikt - die Leiterin eines Ausbildungsinstituts für ein nicht evidenzbasiertes Verfahren führt gleichzeitig den Berufsverband, der die Aufsichtsbehörde gegen evidenzbasierte Konkurrenz mobilisiert - ist dokumentiert und unbestritten. Der Vorwurf der fehlenden Evidenz, erhoben von einer Vertreterin eines Verfahrens ohne Evidenz gegen einen Vertreter eines Verfahrens mit Evidenz, ist Concept Creep als Machtinstrument: die Umdeutung der Massstäbe, bis die Inkompetenz als Norm und die Kompetenz als Verstoss gilt.
Wirksamer als jede Trollfabrik
Stellen wir die Frage, die in der sicherheitspolitischen Debatte der Schweiz bisher nicht gestellt wird: Wer richtet grösseren Schaden an der kognitiven Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung an — russische Desinformationskampagnen oder die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der ASP mit der dienstbaren Gesundheitsdirektion Zürich?
Russische Desinformation erreicht einen Bruchteil der Schweizer Bevölkerung, wirkt indirekt über soziale Medien und kann durch Medienkompetenz neutralisiert werden. Ihre Reichweite ist begrenzt, ihre Wirkung diffus, ihre Absicht - sobald man sie kennt - durchschaubar.
Die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der ASP erreichen die verwundbarste Bevölkerungsgruppe - Menschen in psychischer Not - direkt, in einem Setting maximalen Vertrauens, über Monate und Jahre, finanziert von der Allgemeinheit. Sie wirken auf genau diejenigen Bürger, die ohnehin kognitiv geschwächt sind — und halten sie in dieser Schwächung fest, statt sie zu beheben. Bei einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von fünf Jahren5 sind die Kontaktzeiten Schweizer Psychiater und Psychotherapeuten mit ihren Patienten länger als die meisten nachrichtendienstlichen Operationen, die je dokumentiert wurden.
Die Wirkung dieses Systems übertrifft das, was ein feindlicher Nachrichtendienst mit konventionellen Mitteln der Desinformation erreichen könnte — nicht in der Absicht, aber in der Reichweite, der Kontaktdauer und der Tiefe des Zugangs. Ein flächendeckendes Netz von Akteuren, die das intime Vertrauen der Verwundbarsten geniessen, von der Krankenkasse bezahlt werden und ein wirtschaftliches Interesse daran haben, die kognitive Schwächung aufrechtzuerhalten. Ein System, das nicht infiltriert werden muss, weil es sich selbst betreibt.
Der Unterschied zwischen einer Trollfabrik und der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) ist das Motiv. Die Trollfabrik will schaden. Die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der ASP wollen verdienen. Für die kognitive Widerstandsfähigkeit der Schweiz ist dieser Unterschied ohne Bedeutung. Ein Kommentator zu meinem Artikel «Natalie Rickli und die Psychologen-Lobby»25 schrieb:
«Da ich bereits mehrere stark drogenabhängige Mieter erfahren musste, habe ich ein System kennengelernt, welches überkantonal Süchtige aufs Übelste fehltherapiert und unsere Krankenkassen und die revisionsbedürftigen Sozialsysteme ausnutzt. Da werden über 20'000 pro Person und Monat verschwendet, ohne dass auch nur der geringste Anreiz besteht, dass die Süchtigen wirklich geheilt werden.»
Schmatz 03.03.2026 um 18:29 Kommentar zu «Natalie Rickli und die Psychologen-Lobby». 03.03.202625
Nationale Sicherheit beginnt im Kopf
Was hier beschrieben wird, ist kein Missstand des Gesundheitswesens. Es ist eine Gefährdung der Nationalen Sicherheit der Schweiz — kognitive Kriegsführung in perfekter Form.
Der Zusammenhang ist nicht abstrakt. Er lässt sich an der Einsatzfähigkeit der Schweizer Armee ablesen. Die Zahl der Rekruten, die bei der Aushebung aus psychischen Gründen als nicht diensttauglich eingestuft werden, steigt seit Jahren. «Immer mehr kommen psychisch vorbelastet in die Armee», warnte Blick26 am 29.06.2025. Anlässlich des Volksbegehrens von 2010 zur Abschaffung der Wehrpflicht berichtete das St. Galler Tagblatt27, dass das «Rekrutierungspotenzial [...] Jahrgang 1964 [...] einer Tauglichkeit von damals 80 Prozent» entsprach und bei «der heutigen Tauglichkeit [...] aufgrund der geltenden Tauglichkeitskriterien [...] die Zahl der Rekrutierten gerade noch 64 Prozent der Stellungspflichtigen (Jahr 2008)» beträgt.
Die Armee verliert einen wachsenden Anteil der wehrfähigen Bevölkerung — nicht an feindliche Waffen, sondern an Diagnosen. «Zuweilen kommen mehrere Diagnosen zusammen, doch weisen 76 Prozent aller militärdienstuntauglichen Stellungspflichtigen einen psychischen Hauptbefund auf», so SwissInfo.28 Diagnosen, die von einem System vergeben werden, das - wie die Zahlen zeigen - psychische Störungen nicht reduziert, sondern produziert. Die Rekruten, die heute als psychisch untauglich gemustert werden, sind die Patienten von gestern, die in einem System chronifiziert wurden, das an ihrer Krankheit verdient.
Wenn die NATO den menschlichen Geist zur sechsten Domäne der Kriegsführung erklärt, dann gehört die psychische Gesundheit der Bevölkerung nicht in die Zuständigkeit des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) allein. Sie gehört auf den Tisch des Nachrichtendienstes des Bundes. Denn was der NDB unter «Bedrohungen der inneren Sicherheit» überwacht - Terrorismus, Spionage, gewalttätigen Extremismus -, sind Angriffe, die von aussen kommen oder sich als solche zu erkennen geben. Die kognitive Schwächung durch ein System, das die verwundbarsten Bürger in erlernter Hilflosigkeit hält, kommt von innen und gibt sich als Hilfe aus. Sie ist, nach den Kriterien der NATO-Doktrin, die perfektere Bedrohung: unsichtbar, vertrauensbasiert, selbstfinanzierend.
Die Schweiz investiert Milliarden in Kampfjets, die ihre Lufthoheit schützen. Sie investiert in Cyberabwehr, die ihre digitale Infrastruktur schützt. Und sie investiert eine Milliarde jährlich in ein System, das die kognitive Infrastruktur ihrer Bevölkerung untergräbt — die Fähigkeit ihrer Bürger, klar zu denken, eigenständig zu urteilen und im Ernstfall zu handeln. Ein Land, dessen wehrfähige Jugend in Therapiezimmern gelernt hat, sich als Opfer voller Unvermögen zu betrachten, wird keine Armee zustandebringen, die die Schweiz verteidigt — auch nicht mit neuen Kampfjets.
Nationale Sicherheit beginnt nicht bei der Beschaffung von Rüstungsgütern. Sie beginnt bei der Frage, ob die Bürger, die diese Güter bedienen sollen, noch über die kognitive Widerstandskraft verfügen, die General Guisan 1940 als die eigentliche Verteidigungsressource der Schweiz erkannte. Die Antwort, die die Schweizer Zahlen geben, ist alarmierend. Und das System, das diese Antwort produziert, wird von der Allgemeinheit finanziert, von den Berufsverbänden verteidigt und von den Behörden geschützt.
Wenn das kein Fall für den Nachrichtendienst des Bundes ist, dann hat der Begriff «innere Sicherheit» seine Bedeutung verloren.
Zwei Verteidigungslinien
Die Diagnose ist gestellt. Aber ein kognitiver Psychotherapeut, der diesen Namen verdient, belässt es nie bei der Diagnose. Er zeigt den Weg zur Heilung der kognitiven Sepsis, die durch ineffiziente und schädliche Therapieformen verursacht wird.
Verteidigungslinie 1:
Das BAG stoppt die Verbreitung ineffizienter und schädlicher «Psychotherapie»
Gemäss Artikel 34 des Bundesgesetzes über die Psychologieberufe ist das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) zuständig für die Akkreditierung von Weiterbildungsgängen, die zu einem eidgenössischen Weiterbildungstitel führen, z.B. «Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin», «Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut» und «Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie».
Die vom Bund akkreditierten Weiterbildungsgänge in Psychotherapie werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einem Verzeichnis publiziert, in dem auch solche der ASP gelistet sind, die zum 1. Mai 2026 auslaufen — darunter Weiterbildungsgänge für «Körperpsychotherapie» und «Bioenergetische Analyse»: Verfahren, die in keiner der massgeblichen internationalen Therapieleitlinien als evidenzbasierte Psychotherapie aufgeführt sind. Die Akkreditierung läuft maximal sieben Jahre. Danach muss sie erneuert werden.
Das BAG hat jetzt die Möglichkeit, die Reakkreditierung zu verweigern. Es muss hierfür lediglich bestehendes Recht anwenden und die Frage stellen, die es bisher nicht gestellt hat: Gibt es echte wissenschaftliche Wirksamkeitsbelege für das, was diese Weiterbildungsgänge lehren? Keine Wortkathedralen! Bei der Beantwortung dieser Frage muss die Behörde die Berufsverbände aussen vor halten, die als Mitglieder der zuständigen Entscheidungskommissionen sich die Akkreditierung bisher «selber genehmigten».
In der somatischen Medizin nennt man es Antibiotikagabe, wenn man Krankheitserreger an der Ausbreitung hindert. Das Prinzip ist übertragbar: Die Verbreitung wissenschaftlich nicht belegter Therapiemethoden über staatlich akkreditierte Weiterbildungsgänge zu stoppen, ist die erste Massnahme gegen die kognitive Sepsis, die das Schweizer Gesundheitswesen von innen zersetzt. Die Erreger befinden sich bereits im System. Sie durch Reakkreditierung zu nähren, ist ein pflichtwidriges Unterlassen einer gebotenen Abwehr der Bedrohung der Nationalen Sicherheit.
Verteidigungslinie 2:
Das Parlament kappt mit der Motion 25.4533 die Finanzierung der kognitiven Sepsis
Jedes Verteidigungssystem hat eine Achillesferse: die Versorgungslinie. Keine Armee operiert ohne Nachschub. Keine kognitive Schwächung im hier beschriebenen Ausmass funktioniert ohne Finanzierung. Die Chronifizierung der Schweizer Bevölkerung wird nicht mit dem Geld der Psychotherapeuten finanziert. Sie wird mit dem Geld der Prämienzahler finanziert — der Menschen also, deren kognitive Selbstwirksamkeit sie untergräbt.
Rund eine Milliarde Franken für ambulante Psychotherapie fliesst jährlich aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung in ein System, das die Krankheit produziert, von der es lebt — seit Jahrzehnten. Schon Karl Kraus spottete über die Psychoanalyse, sie sei «jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält».29 Der Prämienzahler finanziert den Abbau seiner eigenen kognitiven Widerstandskraft — und hat keine Möglichkeit, dies zu verhindern, weil zwischen ihm und den Psychotherapeuten kein Korrektiv existiert, das nicht selbst Teil des Systems wäre.
Die Berufsverbände definieren die Qualitätsstandards. Die Berufsverbände akkreditieren die Weiterbildungen. Die Berufsverbände bestimmen, was als lege artis gilt. Und wenn ein Aussenseiter den internationalen Forschungsstand zitiert, mobilisieren die Berufsverbände die staatliche Aufsicht, um ihn zum Schweigen zu bringen. Es ist ein in sich geschlossener Kreislauf der Selbstaufsicht und Selbstbegünstigung, in dem der Kontrolleur, der Kontrollierte und der Profiteur dieselbe Person sind — und der Patient die einzige Partei, die niemand fragt.
Es gibt genau eine Instanz, die dieser Kreislauf nicht vereinnahmen, nicht korrumpieren kann: den Menschen, der sein eigenes Geld ausgibt.
Diesem will der FDP-Nationalrat Philippe Nantermod die Eigenverantwortung zurückgeben. Die von Nantermod am 16.12.2025 im Nationalrat eingebrachte Motion 25.4533 «Psychotherapie wieder aus dem Leistungskatalog streichen»30 ist in diesem Licht keine Sparmassnahme. Sie ist die Kappung der Finanzierung eines Systems, das die kognitive Substanz der Schweiz von innen auffrisst. Wer ein System, das die Krankheit produziert, von der es lebt, weiter alimentiert, finanziert nicht die Genesung. Er finanziert die Chronifizierung — die kognitive Sepsis.
Trotz des offensichtlichen Systemversagens hat der Bundesrat die Motion 25.4533 am 11. Februar 2026 abgelehnt: «Der Bundesrat erachtet die vorhandenen Prozesse als zweckdienlich und ausreichend.»31 Betrachten wir die «vorhandenen Prozesse»: Von den insgesamt 40 Weiterbildungsgängen, die in der BAG-Liste der akkreditierten Weiterbildungsgänge Psychotherapie aufgeführt sind, lehren nur sechs Weiterbildungsgänge (15 Prozent!) die wirksamste Psychotherapie — kognitive Verhaltenstherapie. Der Bundesrat muss sich im weiteren parlamentarischen Entscheidungsgang zur Motion 25.4533 fragen lassen, was er mit «zweckdienlich» meint: Welchem Zweck und wem dient es, mit Weiterbildungsgängen für körperzentrierte, gestalttherapeutische, personzentrierte, experienzielle, bioenergetische, existenzanalytische und psychoanalytische Methoden die kognitive Sepsis zu fördern?
Nur wer 200 Franken pro Stunde aus eigener Tasche bezahlt, entwickelt eine diagnostische Schärfe, die über die Konsensblindheit des Bundesrates hinausgeht. Er fragt nicht, ob die Methode seines Psychotherapeuten «akkreditiert» ist. Er fragt, ob sie wirkt. Er akzeptiert keine zehn Jahre auf der Couch, weil er spürt, was der Bundesrat nicht sehen will: dass jede Stunde, die nichts verändert, eine Stunde ist, die er selbst bezahlt hat. Dieser Schmerz ist der präziseste Qualitätsindikator, den die Psychotherapie kennt — und der einzige, den kein Berufsverband wegdefinieren kann.
Der Einwand liegt auf der Hand: Und die wirklich Kranken? Die sich keine Therapie leisten können? Der Einwand klingt human. Er ist es nicht. Denn er unterstellt, dass das gegenwärtige System die wirklich Kranken heilt. Das Gegenteil ist dokumentiert: Es hält sie krank. Sechzig Monate durchschnittliche Behandlungsdauer. Zwanzig Jahre, kränker als zu Anfang. Konditioniert zum Opfer. Die wahre Unmenschlichkeit besteht nicht darin, Menschen zur Eigenverantwortung zu bewegen. Die wahre Unmenschlichkeit besteht darin, sie in einem System einzuschliessen, das ihre Hilflosigkeit zum Geschäftsmodell gemacht hat — und diese Einsperrung als «Versorgung» zu bezeichnen.
Für akute Notfälle und Menschen ohne jedes Mittel existieren die Strukturen, die ein zivilisiertes Land vorhält: die Invalidenversicherung, die Unfallversicherung, die Sozialhilfe, die psychiatrische Notfallversorgung. Niemand wird vor verschlossenen Türen stehen. Aber die Millionen, die heute in strukturlose Endlosgespräche fliessen, werden dorthin umgelenkt, wo sie Wirkung entfalten — oder sie versiegen. Beides ist besser als der Status quo.
Denn der Status quo hat ein Endziel, das niemand ausspricht, das aber arithmetisch unausweichlich ist: Wenn die Zahl der psychischen Diagnosen weiter in dem Tempo steigt, in dem sie seit 20 Jahren steigt, und wenn die Zahl der Psychotherapeuten weiter in dem Tempo wächst, in dem sie seit Einführung des Anordnungsmodells wächst, dann steuert die Schweiz auf einen Zustand zu, den man nur als offene Psychiatrie bezeichnen kann — ein Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung die andere Hälfte therapiert und beide Hälften daran erkranken. Die eine an den Diagnosen, die das System für sie erfunden hat. Die andere an der Selbsttäuschung, sie leiste einen Beitrag zur Gesundheit.
Die zweite Verteidigungslinie ist die Kappung der Finanzierung durch die Motion 25.4533 «Psychotherapie wieder aus dem Leistungskatalog streichen»30. Nicht als Strafe. Als Notwehr.
Geistige Landesverteidigung 2026
Am 25. Juli 1940 versammelte General Henri Guisan die höheren Offiziere der Schweizer Armee auf dem Rütli. Sein Ziel war nicht die Besprechung von Truppenstellungen. Sein Ziel war die Bekämpfung des Defätismus, der Anpassungsbereitschaft, der inneren Kapitulation. Was Guisan auf dem Rütli einschärfte, war die Erkenntnis, dass die Verteidigung eines Landes nicht an der Grenze beginnt, sondern im Kopf — und dass die Kraft, die die innere Widerstandsfähigkeit zersetzt, gefährlicher ist als die Armee, die an der Grenze steht. In der Sprache der Bundesrätlichen Kulturbotschaft von 1938, die die «geistige Landesverteidigung» erstmals systematisch formulierte: Die Unabhängigkeit der Schweiz steht und fällt mit der geistigen Widerstandskraft ihrer Bürger.32
«Ist die bewaffnete Verteidigung des Landes, deren Vorbereitung und Organisation ausschliesslich eine Sache des Staates und primäre Aufgabe des Bundes, so möchten wir die geistige Landesverteidigung primär dem Bürger, dem Menschen, der freien Entfaltung des Geistes überlassen.»
«Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Organisation und die Aufgaben der schweizerischen Kulturwahrung und Kulturwerbung vom 9. Dezember 1938»32
Was die Schweiz damals «geistige Landesverteidigung» nannte, nennt die NATO heute «cognitive resilience». Die Schweiz hat diesen Gedanken nicht von der NATO importiert. Sie hat ihn als eine der ersten europäischen Nationen formuliert. Und sie hat vergessen, dass er auch 2026 gilt - mit dem Unterschied, dass die Zersetzung heute nicht von Propaganda an der Grenze ausgeht, sondern von einem System im Landesinneren, das die kognitive Selbstwirksamkeit der Bevölkerung abbaut, statt sie aufzubauen - betrieben von Psychotherapeuten, die nicht wissen, was sie anrichten, und verteidigt von Ausbildungsinstituten und Berufsverbänden, die es wissen und daran verdienen.
Cicero warnte den römischen Senat vor zweitausend Jahren, dass die Bedrohung innerhalb der Mauern - ausgehend von jenen, die das Vertrauen der Institutionen geniessen, die die Stimme ihrer Mitbürger sprechen - gefährlicher sei als jede Armee vor den Toren: «hier drinnen lauert der Hinterhalt, hier steckt die Gefahr, hier ist der Feind».33
Aaron T. Beck, der die kognitive Verhaltenstherapie mitbegründete, formulierte 2021 die klinische Variante derselben Warnung: «Die Anwendung der kognitiven Verhaltenstherapie ist nicht einfach. Allzu viele im Bereich der psychischen Gesundheit Tätige bezeichnen sich als kognitive Verhaltenstherapeuten, ohne auch nur über die grundlegendsten konzeptuellen und behandlungstechnischen Kompetenzen zu verfügen.»34 Was Beck diplomatisch als fehlende Kompetenz beschrieb, zeigt die Schweizer Realität in ihrer ganzen Schärfe: Es ist nicht bloss Inkompetenz. Es ist ein organisierter Berufsverband, der die Inkompetenz zum Standard erklärt, ihre Finanzierung durch die Allgemeinheit sichert und jeden bekämpft, der den Unterschied zwischen Heilung und Bewirtschaftung sichtbar macht.
Sun Tzu schrieb vor zweieinhalb Jahrtausenden: «Die höchste Kunst des Krieges ist es, den Feind zu unterwerfen, ohne zu kämpfen.»35 Das Ergebnis der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der ASP entspricht dieser Beschreibung — nicht aus strategischem Kalkül, sondern aus Profitinteresse. Ist jemals untersucht worden, ob diese Schadwirkung für die kognitive Widerstandsfähigkeit der Schweiz diejenige des Terrorismus übersteigt?
Weder vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) unter Leitung von Anne Lévy noch von der Gesundheitsdirektion Zürich unter Leitung von Natalie Rickli ist wahrzunehmen, dass sie die kognitive Kriegsführung gegen die Schweiz abwehren und die Bürger vor den fatalen Folgen schädlicher «Psychotherapie» schützen. Vielmehr hat sich SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli bereits als Meisterin der kognitiven Verdrehung erwiesen, als sie «mit perfider Raffinesse [...] die Bedeutung des Begriffs der ‹Eigenverantwortung› ins Gegenteil»36 verdrehte: «Ungeimpfte sollten eigentlich auf einen Platz in der Intensivstation verzichten — das wäre Eigenverantwortung.»36 Was zur Frage führt: Schützt Natalie Rickli die Interessen der Schweizer Bevölkerung — oder die eines Berufsverbands, dessen Mitglieder von der Fortdauer ineffizienter Behandlungen wirtschaftlich profitieren?
Wenn die kognitive Sepsis den Staat infiziert hat, ist heute wie 1938 «die geistige Landesverteidigung primär dem Bürger [...] überlassen»32, dem niemand die Eigenverantwortung abnehmen kann, sich vor den Feinden im Inneren mit «der freien Entfaltung des Geistes»32 - seiner eigenen Geisteskraft - zu schützen. Wer die Kriegsführung um das Denken gesund überleben will, kommt nicht umhin, selber zu denken.
Schriftliche Kognitive Psychotherapie (SKPT) von Dr. Dietmar Luchmann, LLC, ist Hilfe zur Selbsthilfe, um die Selbstheilung psychischer Störungen zu ermöglichen:
1. SKPT kennenlernen
2. Eignungstest machen
3. Selbsttherapie starten
1 Du Cluzel, F.: Cognitive Warfare. Norfolk, VA: NATO Allied Command Transformation (ACT), Innovation Hub, 2020, S. 25. [Text im Original: «While actions taken in the five domains are executed in order to have an effect on the human domain, cognitive warfare's objective is to make everyone a weapon.»]
2 Claverie, B.; Prébot, B.; Buchler, N.; Du Cluzel, F. (Eds.): Cognitive Warfare: The Future of Cognitive Dominance. First NATO scientific meeting on Cognitive Warfare (France) ‒ 21 June 2021. Neuilly-sur-Seine, France: NATO Collaboration Support Office, 2022.
3 Schuman, T.D. [alias Yuri Bezmenov]: Love Letter to America. Los Angeles, CA: W.I.N. Almanac Panorama, 1984.
4 Schuman, T.D. [alias Yuri Bezmenov]: Deception Was My Job: The Testimony of Yuri Bezmenov - Interviewed by G. Edward Griffin. Westlake Village, CA: American Media, 1984.
5 OECD: Psychische Gesundheit und Beschäftigung: Schweiz. Forschungsbericht Nr. 12/13. Bern: FSIO, 2014, S. 123.
6 Avenir Suisse: Die Schweiz hat dreimal so viele Psychiater wie der OECD-Durchschnitt – 53 gegenüber 19 pro 100'000 Einwohner. Zürich: Avenir Suisse, 01.07.2025.
7 Tuch, A.; Fischer, F.B.; Jörg, R.: Monitoring zur Neuregelung der psychologischen Psychotherapie. Zweiter Bericht im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Obsan Bericht 07/2025. Neuchâtel: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium, 2025, S. 20.
8 Ebd. S. 4.
9 Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Hrsg.): Psychische Gesundheit in der Schweiz: Entwicklung, Förderung, Prävention und Versorgung. Nationaler Gesundheitsbericht 2025 (Obsan). Neuchâtel: Bundesamt für Statistik, 2025, S. 89.
10 Bundesamt für Sozialversicherungen: Jahresbericht IV-Statistik 2024. Bern: Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), 2024, S. 6.
11 Althaus, N; Messmer, P.: Die Schweiz auf der Couch. Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 9/2025, 02.03.2025, S. 1 und S. 18-19.
12 Haslam, N.: Concept creep: Psychology's expanding concepts of harm and pathology. Psychological Inquiry, 27(1), 1–17. [Im Originaltext S. 14: «A possible adverse looping effect of concept creep is therefore a tendency for more and more people to see themselves as victims who are defined by their suffering, vulnerability, and innocence, and who have diminished agency to overcome their plight.»]
13 Dörner, K.: Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle. Deutsches Ärzteblatt, 20.09.2002, Band 99, Heft 38, S. A2462–A2466. [Zitat: Ziffer 11, S. A2464ff.]
14 Luchmann, D.: Die Schweiz als Paradies der psychotherapeutischen Ineffizienz. Psychotherapie. 14.08.2025.
15 Dr. Dietmar Luchmann, LLC: Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) «stören» wissenschaftliche Psychotherapie-Standards. Psychotherapie. 16.02.2026.
16 Dr. Dietmar Luchmann, LLC: IKP Institut für körperzentrierte Psychotherapie Zürich. Psychotherapie. 16.02.2026.
17 Zitate aus dem Brief der «Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP)», unterzeichnet von Gabriela Rüttimann als «Präsidentin», vom 01.09.2025 an die Gesundheitsdirektion Zürich. Der Brief ist als PDF-Kopie erhältlich. Dokumentation.
18 Luchmann, D.: Gesundheitsdirektion Zürich unter Natalie Rickli und die Assoziation Schweizer Psychotherapeuten (ASP). Psychotherapie. 03.03.2026.
19 National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Generalised anxiety disorder and panic disorder in adults: management. Clinical guideline. 15 June 2020. [Originaltext Ziffer 1.3.15: «CBT in the optimal range of duration (7 to 14 hours in total) should be offered.» Ziffer 1.3.20: «Benzodiazepines are associated with a less good outcome in the long term and should not be prescribed for the treatment of individuals with panic disorder.»]
20 Öst, L.-G.: One-session treatment for specific phobias. Behaviour Research and Therapy. 1989, Volume 27, Issue 1, 1-7. [Zitat im Original S. 6: «The results for the present group of 20 consecutive cases of specific phobia show that 90% of the patients were much improved or completely recovered after a mean of 2.1 h of therapy.»]
21 Grawe, K.; Donati, R.; Bernauer, F.: Psychotherapie im Wandel. Von der Konfession zur Profession. Göttingen: Hogrefe-Verlag, 1994, S. 670.
22 Ebd. S. 694.
23 Dr. Dietmar Luchmann, LLC: Schützt Natalie Rickli ineffiziente Psychotherapie-Schulen? Psychotherapie. 16.02.2026.
24 Beck, R.: Natalie Rickli: Nur das Image zählt. Die Wochenzeitung, Zürich, Nr. 14/2025. 03.04.2025.
25 Luchmann, D.: Natalie Rickli und die Psychologen-Lobby. Inside Paradeplatz, Zürich, 03.03.2026.
26 Zahno, C.: «Immer mehr kommen psychisch vorbelastet in die Armee». Blick, 29.06.2025.
27 Clavadetscher, R.: Armee schrumpft so oder so. St. Galler Tagblatt, 07.07.2010.
28 Keystone-SDA: Beruf und Herkunft haben Einfluss auf Diensttauglichkeit. SwissInfo, 24.03.2017.
29 Kraus, K.: Nachts. In: Die Fackel, Jahrgang XV, Heft Juni 1913 (Doppelnummer 376/377 vom 30. Mai 1913), 18-25 [Zitat S. 21].
30 Luchmann, D.: Motion 25.4533: «Psychotherapie wieder aus dem Leistungskatalog streichen». Psychotherapie. 27.02.2026.
31 Das Schweizer Parlament: Psychotherapien wieder aus dem Leistungskatalog streichen. Motion 25.4533 vom 16.12.2025, eingereicht von Philippe Nantermod (FDP), am 11.02.2026 vom Bundesrat abgelehnt.
32 «Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Organisation und die Aufgaben der schweizerischen Kulturwahrung und Kulturwerbung vom 9. Dezember 1938». Bern: Bundesblatt, 90. Jahrgang, Nr. 50, Bd. II, 1938, 985-1035. [Zitat S. 1021.]
33 Cicero, M.T.: Die Catilinarischen Reden. Berlin: Akademie-Verlag, 2011. [Originalzitat: In L. Catilinam II, § 11, S. 50: «domesticum bellum manet, intus insidiae sunt, intus inclusum periculum est, intus est hostis.»]
34 Beck, A.T.: Foreword. In: Beck, J.S.: Cognitive Behavior Therapy: Basics and Beyond. 3rd edition. New York: Guilford Press, 2021. [Originaltext S. XI: «The practice of CBT is not simple. Too many mental health professionals call themselves CBT therapists but lack even the most basic conceptual and treatment skills.»]
35 Sun Tzu. The Art of War. Tokyo: Tuttle Publishing, 2008. [Originaltext (III.2) S. 10: «不戰而屈人之兵,善之善者也。».]
36 Luchmann, D.: Angstambulanz am Zürichsee: Als Zürich die kognitive Psychotherapie von Angst und Hysterie verbot. Psychotherapie, 20.08.2025.
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