Dietmar Luchmann — Psychotherapeut für Angststörungen und Hochbegabung

Psychotherapeut Dietmar Luchmann besitzt die staatliche Erlaubnis zur selbständigen Ausübung der Psychotherapie, unter anderem die Approbation in Deutschland und die Berufsausübungsbewilligung in der Schweiz. Er praktiziert seit vier Jahrzehnten kognitive Psychotherapie. Seine Schwerpunkte sind Angststörungen, Panikstörungen und Phobien sowie die kognitive Psychotherapie für Hochbegabte und die Handicaps, die aus der Hochbegabung entstehen.

Als Psychotherapeut führte Dietmar Luchmann die kognitive Psychotherapie früh im deutschsprachigen Raum ein. Er fördert seit Jahrzehnten die Effizienz in der Psychotherapie und ersetzte die therapeutenbegleiteten Konfrontationsübungen, wie die kognitive Verhaltenstherapie sie noch anbietet, vollständig durch die Arbeit am Denken. Die Begründung folgt im Abschnitt über den Schwerpunkt Angststörungen und beantwortet die Frage: Welcher Bestandteil einer Angstbehandlung wirkt eigentlich?

Mit dem Lockdown im März 2020 führte Dietmar Luchmann die Schriftliche Kognitive Psychotherapie (SKPT) als Online-Psychotherapie ein. Sie behandelt Angststörungen, Panikstörungen, Phobien, Burnout und Depressionen ohne Anreise und ohne Terminzwang. Für Hochbegabte ist sie darüber hinaus das methodisch überlegene Format — aus Gründen, die mit Bequemlichkeit nichts zu tun haben und im Abschnitt über Hochbegabung dargelegt werden.

Als Inhaber der Angstambulanz am Zürichsee behandelte Dietmar Luchmann Angst- und Panikstörungen, Phobien, Burnout und Depressionen im direkten Gespräch und im psychotherapeutischen Tagesblock. Der Therapiebericht eines Arztes und der Bericht über kognitive Psychotherapie der Agoraphobie in Zürich illustrieren seine Arbeit. Der Tagesspiegel berichtete 2004 über die Ergebnisse.

«Seine Maxime ist: effiziente Behandlungen, begrenzt auf durchschnittlich zehn Stunden – statt jahrelanger Therapien, ‹in denen die Therapeuten ihre Klienten ausbeuten›.»

Tagesspiegel, Berlin, 20.8.2004, S. 25, über den Psychotherapeuten Dietmar Luchmann

Als Autor verbindet Diplom-Psychologe Dietmar Luchmann klinische Erfahrung mit wissenschaftlich fundierter Wissensvermittlung und beschreibt die Möglichkeiten ebenso wie die Grenzen der Psychotherapie. Dazu gehören seine Gefahrenanalysen zur Verwendung sogenannter «Künstlicher Intelligenz» in der Psychotherapie durch Chatbots als Psychotherapeuten und KI als Bindungsersatz sowie sein Bericht über die Kognitive Kriegsführung der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP).

Schwerpunkt Angststörungen, Panikstörungen und Phobien

Behandelt wird die gesamte Gruppe der Angst- und furchtbezogenen Störungen, die die ICD-11 unter 6B00 bis 6B04 führt: die generalisierte Angststörung, die Panikstörung, die Agoraphobie, die spezifischen Phobien und die soziale Angststörung.1 Hinzu kommen jene Ängste, die keine eigene Diagnose tragen und trotzdem ein Leben verengen: Prüfungsangst, Flugangst, Sprechangst, Krankheitsangst, die Angst vor dem Kontrollverlust und die Angst vor der Angst. Wer prüfen möchte, welcher der drei Wege zur Selbsttherapie der Angst zu ihm passt, findet dort die Übersicht.

Warum hier ohne therapeutenbegleitete Konfrontation gearbeitet wird

Die Leitlinien nennen die Expositionsbehandlung als Standard der Angstbehandlung, und das zu Recht: Unter allen psychotherapeutischen Vorgehensweisen bei Angststörungen ist ihre Wirksamkeit am besten belegt.2 Die interessantere Frage lautet deshalb nicht, ob Exposition wirkt, sondern welcher Bestandteil von ihr wirkt.

Die klassische Antwort hiess Gewöhnung: Wer lange genug in der gefürchteten Situation ausharrt, dessen körperliche Erregung fällt ab, und mit ihr die Angst. Diese Erklärung hat die Forschung nicht bestätigt. Wie stark die Erregung innerhalb einer Übungssitzung zurückgeht, sagt den späteren Behandlungserfolg kaum voraus. Was ihn voraussagt, ist die Verletzung einer Erwartung: Der Patient rechnet mit einer Katastrophe, die Katastrophe bleibt aus, und das Gehirn bildet neben der alten Verknüpfung eine neue, hemmende aus.3

Aus dieser Korrektur folgt eine unbequeme Konsequenz. Wenn der wirksame Bestandteil die Widerlegung einer Erwartung ist, dann ist die Anwesenheit des Psychotherapeuten während der Übung kein Wirkfaktor. Sie ist im günstigen Fall überflüssig und im ungünstigen Fall schädlich: Bleibt die Katastrophe in Begleitung aus, kann der Patient das Ausbleiben der Begleitung zuschreiben statt der Unhaltbarkeit seiner Erwartung. Genau so entsteht Sicherheitsverhalten - und Sicherheitsverhalten hält die Angststörung aufrecht, statt sie zu beenden.4

Die empirische Prüfung dieser Überlegung liegt vor. In kontrollierten Studien erreichte eine kognitive Therapie, die auf die therapeutenbegleitete Konfrontation verzichtet und stattdessen die angstauslösenden Überzeugungen selbst prüft, bei der Panikstörung bessere Ergebnisse als die angewandte Entspannung und als die medikamentöse Behandlung mit Imipramin.5 Eine verkürzte Fassung mit fünf Sitzungen und schriftlichem Selbststudienmaterial war der zwölfsitzigen Standardfassung ebenbürtig.6

Der zweite Befund ist für die Schriftliche Kognitive Psychotherapie der wichtigere. Nicht die Zahl der Sitzungen trägt die Wirkung, sondern die Genauigkeit, mit der die zu prüfende Erwartung formuliert wird. Und für diese Genauigkeit leistet das geschriebene Wort mehr als das gesprochene.

Redlicherweise gehört die Gegenseite dazu. Erstens stammt ein erheblicher Teil der Belege für die rein kognitive Behandlung der Panikstörung aus derselben Forschungsgruppe; unabhängige Replikationen sind teilweise noch offen. Zweitens gilt der Befund für Angststörungen und nicht für alles: Bei der Zwangsstörung und bei der posttraumatischen Belastungsstörung ist die begleitete Konfrontation nach heutiger Datenlage nicht gleichwertig ersetzbar. Wer das Vorgehen dieser Praxis für ein Allheilmittel hält, hat es missverstanden.

Warum die Behandlung kurz sein kann - und wann Sie misstrauisch werden sollten

Die Dosis-Wirkungs-Forschung der Psychotherapie hat einen bemerkenswert stabilen Befund hervorgebracht: Der Nutzen wächst nicht gleichmässig mit der Zahl der Sitzungen. Rund die Hälfte der Patienten ist nach etwa acht Sitzungen deutlich gebessert; danach flacht die Kurve ab, und jede weitere Stunde erkauft einen kleineren Zugewinn als die vorangegangene.7 Klaus Grawes Metaanalyse kam zu einem verwandten Ergebnis: Die Zugehörigkeit zu einer Therapieschule erklärt die Unterschiede im Behandlungserfolg schlechter als die Frage, ob am problemauslösenden Denken gearbeitet wird.8

Daraus folgt keine Garantie und keine Stundenzahl, die für jeden gilt. Es folgt eine Regel für Sie als Patient: Wer nach fünfzehn oder zwanzig Stunden Psychotherapie keine Veränderung bemerkt, sollte nicht die einundzwanzigste buchen, sondern die Methode wechseln. Die Frage, woran Sie erkennen werden, dass diese Behandlung wirkt, und bis wann Sie es erkennen werden, gehört in die erste Stunde. Ein Psychotherapeut, der sie nicht beantworten kann oder nicht beantworten will, hat sie damit bereits beantwortet.

Angststörungen sind ohne Medikamente durch kognitive Psychotherapie zu heilen. Für weniger als die Kosten eines Urlaubs kann das Leben ab sieben Stunden kognitiver Therapie wieder absolut lebenswert sein. Dietmar Luchmann, Psychotherapeut

Schwerpunkt Hochbegabung und ihre Handicaps

Was Hochbegabung ist und was sie nicht ist

Hochbegabung ist keine Krankheit. Sie hat keinen Code in der ICD-11, keine Diagnose, keine Symptomliste und folglich auch keine Behandlungsindikation. Sie ist ein Merkmal: eine intellektuelle Leistungsfähigkeit, die in standardisierten Verfahren mindestens zwei Standardabweichungen über dem Mittelwert liegt, herkömmlich also ab einem Intelligenzquotienten von 130. Das trifft auf rund zwei Prozent der Bevölkerung zu.

Diese Klarstellung steht hier am Anfang, weil ein beträchtlicher Teil der Ratgeberliteratur vom Gegenteil lebt. Wer Hochbegabung zur Störung erklärt, kann Behandlung für einen Zustand verkaufen, der keiner Behandlung bedarf. In dieser Praxis wird nicht die Begabung behandelt, sondern das, woran hochbegabte Menschen tatsächlich erkranken. Die ausführliche Darstellung steht im Artikel Kognitive Psychotherapie für das Handicap Hochbegabung.

Der Mythos vom leidenden Genie

Die populäre Vorstellung, hohe Intelligenz gehe mit seelischer Zerbrechlichkeit einher, ist alt und empirisch schlecht gestützt. Lewis Termans Längsschnittstudie an über tausend hochbegabten Kindern, 1921 begonnen und über Jahrzehnte fortgeführt, fand das Gegenteil: Die Untersuchten waren körperlich gesünder, sozial besser eingebunden und beruflich erfolgreicher als der Durchschnitt.9 Die moderne Nachfolgeuntersuchung SMPY bestätigte über fünfunddreissig Jahre hinweg, dass ausgeprägte kognitive Begabung mit überdurchschnittlicher beruflicher und persönlicher Entwicklung einhergeht.10

Es gibt einen prominenten Gegenbefund. Eine Untersuchung an Mitgliedern einer Hochbegabtenvereinigung berichtete erhöhte Raten psychischer und immunologischer Störungen.11 Der Befund verdient Erwähnung und Skepsis im gleichen Mass: Die Stichprobe war selbstselektiert - wer einer Hochbegabtenvereinigung beitritt, sucht bereits eine Erklärung für sein Anderssein - und die Diagnosen beruhten auf Selbstauskunft. Eine Untersuchung an Menschen, die eine Erklärung suchen, misst vor allem zuverlässig, wie viele von ihnen eine gefunden haben.

Die Bewertung lautet also: Hochbegabung macht nicht krank. Wer hochbegabt ist und leidet, leidet an etwas anderem — und dieses andere lässt sich benennen.

Das eigentliche Handicap: hohe Intelligenz stabilisiert Denkfehler

Intelligenz ist ein Verstärker. Sie verbessert die Qualität dessen, was gedacht wird, nicht dessen Richtung. Ist die Richtung falsch, verbessert sie den Irrtum. Fünf Muster treten in der Praxis regelmässig auf:

  1. Katastrophen von höherer Modellgüte. Ein durchschnittlich begabter Flugangstpatient befürchtet, es könne etwas passieren. Ein hochbegabter kennt die Ausfallarten von Triebwerken, die Grenzen redundanter Systeme und die Statistik der Zwischenfälle - und baut daraus ein Szenario, das jeder Prüfung standhält ausser einer einzigen: dass Plausibilität keine Wahrscheinlichkeit ist. Die Begabung macht die Katastrophe nicht wahrscheinlicher, nur überzeugender.
  2. Grübeln, das sich als Arbeit ausgibt. Das wiederholte Nachdenken über Ursachen und Folgen des eigenen Zustands verschlechtert nachweislich die Stimmung und die Fähigkeit zur Problemlösung, statt sie zu verbessern.12 Wer schnell denkt, grübelt auf höherem Niveau und hält es deshalb länger für Problemlösung.
  3. Einsicht als Ersatz für Veränderung. Hochbegabte verstehen die Deutung, bevor der Psychotherapeut sie ausgesprochen hat, und verwechseln das Verstehen mit dem Ergebnis. In Verfahren, die auf Einsicht setzen, ist das der zuverlässigste Weg in die jahrelange Behandlung: hervorragende Selbsterkenntnis bei unverändertem Leiden.
  4. Rationalisierungen von hoher argumentativer Qualität. Wer besser argumentiert als sein Psychotherapeut, gewinnt jede Auseinandersetzung in der Sitzung und verliert die Behandlung. Ein gut begründeter Denkfehler bleibt ein Denkfehler. Er ist nur schwerer zu widerlegen.
  5. Unterforderung, die als Sinnlosigkeit erlebt wird. Wer dauerhaft weit unter seinen Möglichkeiten arbeitet, entwickelt keine Krankheit, aber häufig eine Erschöpfung, die als «Burnout» etikettiert wird und keines ist. Sie verschwindet nicht durch Erholung, weil sie kein Mangel an Erholung ist.

Was daraus für die Wahl des Verfahrens folgt

Wenn das Problem im Denken liegt, muss die Behandlung dort ansetzen. Verfahren, die am Denken vorbeiarbeiten - Körperarbeit, freies Assoziieren, kathartisches Erleben -, erreichen bei hochbegabten Patienten das Zentrum des Problems nicht; sie liefern ihm bestenfalls neues Material zum Nachdenken. Die kognitive Psychotherapie ist das Verfahren, das das stärkste Werkzeug dieser Patienten benutzt, statt es zu umgehen. Sie unterscheidet sich darin auch von der kognitiven Verhaltenstherapie: Diese übt neues Verhalten ein, jene verändert das Denken und überlässt das Verhalten der Folgerichtigkeit.

Die Schriftform verstärkt diesen Vorteil. Gesprochenes lässt sich nachträglich umdeuten, Geschriebenes nicht. Der Gedanke, den Sie gestern über sich notiert haben, steht heute unverändert da und lässt sich prüfen. Für Menschen, die im Gespräch schneller sind als jede Prüfung, ist das kein Komfort, sondern die methodische Bedingung des Fortschritts.

Und es bleibt eine Indikationsfrage, die selten offen ausgesprochen wird: Der Psychotherapeut muss mithalten können. Das ist keine Eitelkeit, sondern eine nüchterne Feststellung. Ein Patient, der seinen Psychotherapeuten intellektuell überholt, wird ihn führen — und eine geführte Behandlung ist keine.

Wo Hochbegabung und Angst zusammentreffen

Die beiden Schwerpunkte dieser Praxis sind kein Zufall, sondern derselbe Gegenstand von zwei Seiten. Eine Angststörung ist ein Denkfehler mit körperlicher Begleitmusik: die Überschätzung einer Gefahr bei gleichzeitiger Unterschätzung der eigenen Bewältigungsfähigkeit. Hohe Begabung verschärft beide Hälften. Sie liefert reichhaltigere Gefahrenszenarien, und sie legt einen strengeren Massstab an die eigene Kompetenz an.

Daraus folgt nicht, dass hochbegabte Angstpatienten schwerer zu behandeln wären. In der Regel sind sie schneller zu behandeln. Sobald der Denkfehler präzise benannt ist, erkennen sie ihn selbst — und dann können sie ihn nicht mehr übersehen.

Wann diese Behandlung nicht das richtige Angebot ist

Ein Angebot, das keine Grenzen nennt, ist Werbung. Dieses hier hat welche.

Die Schriftliche Kognitive Psychotherapie und jede andere Form der Online-Psychotherapie sind nicht geeignet bei akuter Suizidalität, bei akuten psychotischen Zuständen, bei Entzugssyndromen, bei Essstörungen mit körperlicher Gefährdung und bei akuter Gefährdung anderer. Solche Zustände verlangen unmittelbare ärztliche Versorgung vor Ort. In der Schweiz erreichen Sie den Sanitätsnotruf unter 144 und die Dargebotene Hand rund um die Uhr unter 143. In Deutschland gilt der Notruf 112, die Telefonseelsorge ist unter 0800 111 0 111 erreichbar. In Österreich gilt der Rettungsnotruf 144.

Ungeeignet ist dieses Angebot ausserdem, wenn Sie Mitleid suchen oder in der Opferrolle bleiben möchten. Kognitive Psychotherapie ist Veränderungsarbeit am eigenen Denken. Sie ist konfrontativ und analytisch; sie tröstet nicht, sie klärt. Wer Trost braucht, findet ihn anderswo besser - und das ist keine Herabsetzung, sondern eine Indikationsstellung.

Die Zielgruppe: Selberdenker

Dr. Dietmar Luchmann, LLC, arbeitet ausschliesslich mit Selbstzahlern, die fähig und bereit sind, selbst zu denken, selbst zu lesen, selbst zu schreiben und die volle Eigenverantwortung zu übernehmen. Die Selbstzahlerschaft ist dabei kein Statusfilter, sondern die Folge des Verzichts auf die Abrechnung über Krankenversicherer: Wo kein Kostenträger mitentscheidet, entsteht keine Diagnose in fremden Datenbeständen, und niemand ausser Ihnen bestimmt über Zahl und Dauer der Sitzungen.

Angesprochen sind Menschen, die unter der Einsamkeit leiden, weil sie anders denken als ihre Umgebung.

Menschen, die den Sinn ihrer Tätigkeit verloren oder nie gefunden haben.

Menschen, die unter familiärer Dysfunktionalität stehen und den Teil davon beenden wollen, der in ihrem eigenen Kopf weiterarbeitet.

Menschen, deren Realismus ihnen zeigt, dass «Burnout» oft nur ein anderes Wort für den Verlust der kognitiven Kontrolle ist.

Und Menschen, die zu innerer Ruhe finden wollen — frei von krankhafter Angst und Depressionen.

Die Methode: Arbeit am Denken

Die Behandlung nutzt die Erkenntnisse der Psychologie und der Neurowissenschaften ebenso wie die Logik der Stoiker. Sie verläuft in drei Schritten:

  1. Analyse. Die belastenden Situationen und die dabei aktiven Denkmuster werden beschrieben - so genau, dass sie überhaupt prüfbar werden.
  2. Prüfung. Die logischen Fehler in diesen Denkmustern werden benannt und der Wirklichkeit ausgesetzt. Erwartungen an eine unvollkommene Welt werden nicht getröstet, sondern auf ihre Begründung geprüft.
  3. Anwendung. Sie handeln nach dem korrigierten Denken. Das Verhalten folgt dem Denken und muss nicht gesondert eingeübt werden. Genau hier verläuft die Grenze zwischen kognitiver Psychotherapie und kognitiver Verhaltenstherapie.

Das Ziel ist nicht Glück. Das Ziel ist Unerschütterlichkeit. Epiktet hat vor zweitausend Jahren die Grundlage der gesamten kognitiven Psychotherapie formuliert: «Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Urteile über die Dinge.» Wer seine Urteile prüfen kann, hört auf, den Dingen ausgeliefert zu sein. Er reagiert nicht mehr, er handelt.

Wird die psychische Gesundheit als existenzieller Wert erkannt, sind nachhaltige Erfolge oft schneller möglich als erwartet. Die frühe Korrektur selbstschädigenden Denkens - etwa der Überzeugung, man müsse in allem fehlerlos sein, um etwas wert zu sein - erspart Chronifizierungen, Karrierebrüche, Klinikaufenthalte, Trennungen und Suizide.

Diskretion, Effizienz, Fachlichkeit

Diskretion. Die Kommunikation mit dem Psychotherapeuten ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Es gibt keine Begegnungen im Wartezimmer. Und weil nicht über Krankenversicherer abgerechnet wird, entsteht kein Eintrag in fremden Datenbeständen. Der wirksamste Datenschutz ist der, bei dem gar keine Daten anfallen.

Effizienz. Jede Sitzung hat ein Ziel, das vorher benannt und hinterher überprüft wird.

Fachlichkeit. Sie erhalten fachliche Kompetenz und Widerspruch. Ein Psychotherapeut, der Ihnen nur zustimmt, kostet Sie Zeit und Geld und verändert nichts.

Firma, Psychotherapeut und Team — wer wofür einsteht

Ihre Vertragspartnerin ist ausschliesslich die Dr. Dietmar Luchmann, LLC. Sie schliesst den Behandlungsvertrag, sie stellt Rechnung, sie verantwortet diese Website und sämtliche hier veröffentlichten Angaben. Wer sich anmeldet, geht ein Vertragsverhältnis mit der Gesellschaft ein, nicht mit einer einzelnen Person.

Der Psychotherapeut Dietmar Luchmann ist für die Gesellschaft in zwei Rollen tätig: als Psychotherapeut und als Autor. In keiner weiteren. Die Geschäftsführung der Gesellschaft liegt nicht bei ihm.

Daraus ergibt sich eine Klarstellung, die wir lieber selbst vornehmen, als sie Dritten zu überlassen: Der Firmenname bezeichnet die Gesellschaft und ist kein Titel des Psychotherapeuten. Die Berufsbezeichnung von Dietmar Luchmann lautet Psychotherapeut, sein akademischer Grad ist der eines Diplom-Psychologen der Humboldt-Universität zu Berlin.

Behandelt werden Sie von Dietmar Luchmann oder von einer Psychotherapeutin beziehungsweise einem Psychotherapeuten des Teams. Sie können einen Wunsch äussern; die Zuteilung folgt der fachlichen Indikation. Das ist nicht anders als in einer Klinik: Auch dort behandelt der Chefarzt nicht jeden Fall, und wenn er einen Fall übernimmt, dann nicht, weil er der Chefarzt ist, sondern weil der Fall es verlangt. Die Anmeldeprozedur klärt deshalb zuerst, ob eine Behandlung überhaupt das richtige Mittel ist, und erst danach, wer sie führt.

Namen und Fotografien der übrigen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten veröffentlichen wir nicht. Wer Sie behandelt, erfahren Sie vor Vertragsschluss verbindlich, namentlich und mit Qualifikationsnachweis. Öffentlich machen wir diese Angaben nicht, weil eine Praxis, die Diskretion verspricht, damit bei sich selbst beginnt.

Alle drei Formen der Zusammenarbeit stehen zur Wahl: das persönliche Gespräch (TKPT), das Videogespräch (VKPT) und die Schriftform (SKPT). Auch individuelle Arrangements sind möglich, vom Hausbesuch bis zum Waldgang.

Kontakt zu Dr. Dietmar Luchmann, LLC

Prüfen Sie sich, schildern Sie Ihre Situation schriftlich oder buchen Sie ein Gespräch zur Standortbestimmung. Diskret, effizient, ohne Zeitverschwendung.

Eignungstest
Prüfen Sie im ersten Schritt, wie gut die Schriftliche Kognitive Psychotherapie von Dr. Dietmar Luchmann, LLC, zu Ihnen passt. Der anonyme und kostenlose Eignungstest gibt Ihnen die Antwort in weniger als zwei Minuten.

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Folgen Sie im zweiten Schritt der Anleitung im Formular und schildern Sie Ihre Situation, die Sie verbessern möchten, und welche Widerstände Sie überwinden wollen. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie von Dr. Dietmar Luchmann, LLC, kostenlos eine Antwort mit einem Angebot oder eine Empfehlung.

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Berufsqualifikationen des Psychotherapeuten Dietmar Luchmann

Studium der Psychologie

Von 1978 bis 1983 studierte Dietmar Luchmann an der Humboldt-Universität zu Berlin Psychologie und graduierte als Diplom-Psychologe mit dem Prädikat «Ausgezeichnet».

Ausbildungen und wissenschaftliche Tätigkeit 1983 bis 1993

In diesen zehn Jahren absolvierte er seine psychotherapeutischen Ausbildungen in kognitiver Psychotherapie und in Verhaltenstherapie und arbeitete wissenschaftlich an vier Institutionen:

  • Institut für Neurobiologie und Hirnforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR - wissenschaftlicher Mitarbeiter
  • Medizinische Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Ruhr-Universität Bochum und Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Tübingen - Psychotherapeut für kognitive Verhaltenstherapie

Über vierzig Jahre Berufspraxis als Psychotherapeut

Von 1993 bis 2004 führte Dietmar Luchmann die Angstambulanz Stuttgart und war als Psychotherapeut für kognitive Verhaltenstherapie mit Zulassung der Kassenärztlichen Vereinigung tätig. Die kurze Dauer seiner Angstbehandlungen machte ihn überregional bekannt.

2004 zog er in die Schweiz, eröffnete im Sommer desselben Jahres eine Privatpraxis für kognitive Psychotherapie in Zug und gründete die Angstambulanz am Zürichsee mit Standorten in Rapperswil-Jona und Zürich. Dort arbeitete er als Psychotherapeut für kognitive Psychotherapie mit intellektuell anspruchsvollen Klienten ausserhalb des Systems.

Schriftliche Kognitive Psychotherapie (SKPT) seit 2020

Im März 2020 verpflichtete der Schweizer Bundesrat im Lockdown alle Gesundheitseinrichtungen, «auf nicht dringend angezeigte medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Therapien (Eingriffe) zu verzichten». Daraufhin entwickelte Dietmar Luchmann die Schriftliche Kognitive Psychotherapie (SKPT). Die Angstambulanz am Zürichsee wurde im Unternehmen Dr. Dietmar Luchmann, LLC, als Online-Psychotherapie auf SKPT-Basis weitergeführt.

Seit 2025 — Psychotherapie.com erweitert die Selbsthilfemöglichkeiten

Die Angstambulanz am Zürichsee, die Schriftliche Kognitive Psychotherapie und die redaktionelle Mission von Psychotherapie.com werden seit 2025 von Dr. Dietmar Luchmann, LLC, mit einem Team jüngerer Fachleute weitergeführt, die den wissenschaftlichen und klinischen Standards des Gründers verpflichtet bleiben.

Dietmar Luchmann ist für das von ihm gegründete Unternehmen Dr. Dietmar Luchmann, LLC, noch in zwei Rollen tätig: als Psychotherapeut und als Autor.

Selberdenker und Selbstzahler, die Verantwortung für sich übernehmen und psychologische wie psychotherapeutische Expertise zur Selbsthilfe und Selbsttherapie in deutscher oder englischer Sprache wünschen, finden bei Dr. Dietmar Luchmann, LLC, Lösungen auf wissenschaftlichem Niveau - unabhängig von Problem, Ort und Zeit.

Zulassungen, Register und Absicherung

  • Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut, eingetragen im PsyReg, dem Psychologieberuferegister des Bundesamtes für Gesundheit. GLN 7601007917112.
  • Approbation als Psychologischer Psychotherapeut, erteilt vom Regierungspräsidium Stuttgart, Deutschland.
  • Kantonale Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung in der Psychotherapie (Kantone St. Gallen, Zug und Zürich).
  • Berufshaftpflichtversicherung gemäss Artikel 27 Buchstabe f des Bundesgesetzes über die Psychologieberufe.13
  • Keine Abrechnung über die obligatorische Krankenpflegeversicherung; ausschliesslich Selbstzahler.

Diese Angaben sind überprüfbar. Das ist ihr Zweck.

Quellen

1 Weltgesundheitsorganisation: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten, 11. Revision (ICD-11), Kapitel 06, Angst- oder furchtbezogene Störungen, 6B00 bis 6B04. Genf 2019 ff.

2 National Institute for Health and Care Excellence: Generalised anxiety disorder and panic disorder in adults - management. Clinical Guideline CG113, London 2011, zuletzt aktualisiert 2020.

3 Craske, M. G.; Treanor, M.; Conway, C. C.; Zbozinek, T.; Vervliet, B.: Maximizing exposure therapy - an inhibitory learning approach. Behaviour Research and Therapy 58 (2014), S. 10-23.

4 Salkovskis, P. M.; Clark, D. M.; Gelder, M. G.: Cognition-behaviour links in the persistence of panic. Behaviour Research and Therapy 34 (1996), S. 453-458.

5 Clark, D. M.; Salkovskis, P. M.; Hackmann, A.; Middleton, H.; Anastasiades, P.; Gelder, M.: A comparison of cognitive therapy, applied relaxation and imipramine in the treatment of panic disorder. British Journal of Psychiatry 164 (1994), S. 759-769.

6 Clark, D. M.; Salkovskis, P. M.; Hackmann, A.; Wells, A.; Ludgate, J.; Gelder, M.: Brief cognitive therapy for panic disorder - a randomized controlled trial. Journal of Consulting and Clinical Psychology 67 (1999), S. 583-589.

7 Howard, K. I.; Kopta, S. M.; Krause, M. S.; Orlinsky, D. E.: The dose-effect relationship in psychotherapy. American Psychologist 41 (1986), S. 159-164.

8 Grawe, K.; Donati, R.; Bernauer, F.: Psychotherapie im Wandel. Von der Konfession zur Profession. Hogrefe, Göttingen 1994.

9 Terman, L. M.: Genetic Studies of Genius. Band I: Mental and Physical Traits of a Thousand Gifted Children. Stanford University Press, Stanford 1925.

10 Lubinski, D.; Benbow, C. P.: Study of Mathematically Precocious Youth after 35 years - uncovering antecedents for the development of math-science expertise. Perspectives on Psychological Science 1 (2006), S. 316-345.

11 Karpinski, R. I.; Kolb, A. M. K.; Tetreault, N. A.; Borowski, T. B.: High intelligence - a risk factor for psychological and physiological overexcitabilities. Intelligence 66 (2018), S. 8-23.

12 Nolen-Hoeksema, S.; Wisco, B. E.; Lyubomirsky, S.: Rethinking rumination. Perspectives on Psychological Science 3 (2008), S. 400-424.

13 Bundesgesetz über die Psychologieberufe (Psychologieberufegesetz, PsyG) vom 18. März 2011, SR 935.81, Artikel 27.