Wenn Sie gern denken, lesen und schreiben, ist diese Psychotherapie für Sie perfekt
Schriftliche Kognitive Psychotherapie ist nicht das schnelle Hin- und Herschicken von Kurznachrichten, wie es moderne Apps suggerieren. Bei der Psychotherapie von Dr. Dietmar Luchmann, LLC, gibt es keine Chatbots oder SMS-Stakkatos. Kommuniziert wird mit dem Psychotherapeuten in der Tradition klassischer Briefwechsel: asynchron, wohlüberlegt und tiefgründig.
Die Schriftliche Kognitive Psychotherapie, die vom Schweizer Psychotherapeuten Dietmar Luchmann entwickelt wurde, erhalten Sie exklusiv über diese Seite nach der kostenlosen Erstbefundung als Teil der Psychodiagnostik. Doch bevor Sie sich für diesen Weg entscheiden, sollten Sie verstehen, was diese Form der Psychotherapie von Ihnen verlangt und warum sie das schärfste Werkzeug der Veränderung für Ihr Denken ist.
Warum schreiben statt sprechen?
Das gesprochene Wort ist flüchtig. Im Gespräch neigen Menschen dazu, emotional zu reagieren, abzuschweifen oder sich hinter Floskeln zu verstecken. Das geschriebene Wort hingegen verlangt Präzision. Die Schriftliche Kognitive Psychotherapie nutzt drei effizienzsteigernde Mechanismen der Schriftlichkeit:
- Die Verlangsamung des Denkens: Wenn Sie schreiben, sind Sie gezwungen, Ihre diffusen Gefühle in konkrete Sätze zu giessen. Dieser Prozess allein ist bereits therapeutisch. Sie müssen innehalten, reflektieren und formulieren. Sie treten aus dem unmittelbaren Erleben heraus und werden zum Beobachter Ihrer selbst.
- Objektivierung: Ein Gedanke, der nur in Ihrem Kopf kreist, ist ein Phantom. Ein Gedanke, der niedergeschrieben vor Ihnen auf dem Bildschirm steht, ist ein Objekt. Sie können ihn gemeinsam mit Ihrem Psychotherapeuten betrachten. Ihr Psychotherapeut kann Sie auf spezifische Formulierungen hinweisen, ihre Logik prüfen und Sie anleiten, diese wenn nötig zu verwerfen oder umzubauen.
- Nachhaltigkeit: Die Antworten und Analysen Ihres Psychotherapeuten stehen Ihnen dauerhaft zur Verfügung. Sie können - und sollen - sie mehrfach lesen, durchdenken und verinnerlichen. Nichts geht im «Rauschen» einer Sitzung verloren. Ihr Psychotherapeut erwartet, dass Sie mit seinen Texten arbeiten, sie studieren und als Basis für Ihre nächste Antwort nutzen.
Für wen ist diese Form der Psychotherapie geeignet?
Die Schriftliche Kognitive Psychotherapie ist hocheffizient, aber sie ist anspruchsvoll in Bezug auf Ihre Fähigkeiten. Sie setzt Kompetenzen voraus, die in unserer beschleunigten Welt seltener werden. Prüfen Sie darum ehrlich, ob Sie sich in den folgenden Punkten wiederfinden, denn ohne diese Grundlagen können Psychotherapeuten Ihnen auf diesem Wege nicht helfen:
- Die Fähigkeit zur Introspektion: Sind Sie bereit und in der Lage, unter psychotherapeutischer Anleitung in sich hineinzublicken? Ihr Psychotherapeut wird nicht nur über Symptome mit Ihnen sprechen, sondern die zugrundeliegenden Motive und Denkfehler (wie Katastrophisieren, Schwarz-Weiss-Denken oder emotionale Beweisführung) analytisch zerlegen.
- Die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben: Dies klingt banal, ist es aber nicht. Sie müssen in der Lage sein, komplexe Zusammenhänge textlich zu erfassen und Ihre eigene Innenwelt verständlich zu artikulieren. Es geht nicht um literarische Schönheit, sondern um gedankliche Klarheit. Wer ungern liest oder wem das Schreiben schwerfällt, wird an der schriftlichen Psychotherapie scheitern.
- Die Disziplin zur Selbstreflexion: Da nicht zeitgleich kommuniziert wird, liegt die Verantwortung für den psychotherapeutischen Prozess zwischen den Nachrichten bei Ihnen. Sie erhalten von Ihrem Psychotherapeuten Analysen und kognitive Aufgaben. Die eigentliche Arbeit findet statt, wenn Sie seine Worte lesen, darüber nachdenken und Ihre Antwort formulieren. Sie benötigen die Geduld, eine Antwort reifen zu lassen, statt impulsiv zu reagieren.
Was Sie erwartet — und was nicht
Erwarten Sie keine digitale Schulter zum Ausweinen, die Ihnen lediglich bestätigt, wie ungerecht die Welt ist. Das wäre keine Psychotherapie, sondern Beihilfe zur Chronifizierung Ihrer Probleme.
Erwarten Sie stattdessen eine intellektuelle und emotionale Herausforderung. Ihr Psychotherapeut wird Ihre Texte genau lesen. Er wird Widersprüche aufzeigen. Er wird Ihre Logik hinterfragen, wo sie Ihnen Schmerz zufügt. Er wird Sie im Prozess der Selbsterkenntnis durch Verschriftlichung professionell leiten.
Wenn Sie bereit sind, nicht nur über Veränderung zu reden, sondern sie durch das scharfe Werkzeug des eigenen Verstandes und unter psychotherapeutischer Führung zu vollziehen, dann ist dies der effizienteste Weg für Sie.
Drei Wege für die kognitive Psychotherapie
Die kognitive Psychotherapie beruht auf einer befreienden Einsicht: Psychische Störungen entstehen aus früh im Leben oder auch später erlernten kognitiven Fehlern, selbstschädigenden Denkmustern, blinden Flecken emotionaler Verletzungen, Verzerrungen gegenüber der Wirklichkeit. Wer diese kognitiven Fehler erkennt und korrigiert, kann seine psychischen Erkrankungen heilen. Diese hocheffiziente Methode bieten wir auf drei Wegen an. Das Ziel ist immer dasselbe; nur der Weg dorthin richtet sich nach Ihren Bedürfnissen.
- Schriftliche Kognitive Psychotherapie (SKPT) — ortsunabhängig und jederzeit: Patient und Psychotherapeut denken gemeinsam in Wort und Schrift, dauerhaft nachlesbar, von überall auf der Welt. Auf Psychotherapie.com werden das Konzept und die Vorteile, die die Schriftliche Kognitive Psychotherapie ermöglicht, ausführlich erläutert.
- Videogestützte Kognitive Psychotherapie (VKPT) — von Angesicht zu Angesicht, ganz ohne Anreise: das persönliche Gespräch über eine sichere Videoverbindung, bequem von zu Hause aus.
- Kognitive Psychotherapie im Tagesblock (TKPT) — ein einziger Tag an einem geeigneten Ort: die kompakte Begegnung von Psychotherapeut und Patient im direkten Gespräch — so, wie sie der Bericht eines Arztes schildert, der seine Angst nach zehn Jahren an einem einzigen Tag verlor. Wie sich die Platzangst im Tagesblock kognitiv auflösen lässt, zeigt der Beitrag über die Agoraphobie in Zürich.
Welcher Weg im Einzelfall der beste ist, zeigt die Psychodiagnostik — und wechseln lässt er sich auch später noch. Unsere Übersicht beschreibt ausführlich die drei Wege für die kognitive Psychotherapie. Dort sind auch die Kosten aller drei psychotherapeutischen Wege transparent ausgewiesen.
So läuft die Aufnahme ab
Die Aufnahme erfolgt in zwei Schritten. Erster Schritt: Sie füllen das kurze Formular auf dieser Seite aus. Es ist bewusst knapp gehalten und kostet Sie ungefähr zehn Minuten.
Zweiter Schritt: Ist aus Ihren Angaben erkennbar, dass wir Sie erfolgreich zu Ihrem Ziel führen können, erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden eine E-Mail von Dr. Dietmar Luchmann, LLC, und mit ihr den Zugang zum vollständigen Aufnahmeformular. Dort folgen die ausführliche Schilderung Ihres Problems, Ihre Therapieziele und die übrigen Angaben zu Ihrer Person.
Der sich anschliessende zweite Schritt ist bereits der erste psychotherapeutische Arbeitsschritt. Ob Ihr Problem lösbar ist, lässt sich nur prüfen, wenn Sie es ausführlich darlegen. Das geschieht im zweiten Arbeitsschritt, in welchem Sie Ihr Problem erläutern. Auf dieser Grundlage erstellen die Psychotherapeuten die kostenlose Erstbefundung als zweiten Schritt des kostenlosen Teils der Psychodiagnostik. Fällt sie günstig aus, werden Sie zur Psychotherapie eingeladen.
Datenschutz und Verschlüsselung der Psychotherapie durch die Psychotherapeuten
Dr. Dietmar Luchmann, LLC, maximiert den Datenschutz für die Schriftliche Kognitive Psychotherapie durch maximale Vermeidung von Datenspuren. Darum werden keine externen Kommunikationsplattformen genutzt, deren Verschlüsselung die Psychotherapeuten nicht kontrollieren können. Für die Kommunikation wird der Advanced Encryption Standard mit einer Schlüssellänge von 256 Bit (AES-256) verwendet. Diese AES-256-Verschlüsselung der höchsten Sicherheitsstufe funktioniert mit Linux, Windows und macOS. Mit AES-256 verschlüsselte Daten sind so sicher, dass AES-256 in den USA für die Geheimhaltung von Dateien der dortigen Regierung verwendet wird.
Die Bedrohungen Ihres Datenschutzes durch die elektronische Patientenakte (ePA) in Deutschland, das elektronische Patientendossier (EPD) der Schweiz und die elektronische Gesundheitsakte (ELGA) in Österreich sowie Datenweitergaben an Krankenversicherungen oder Dritte sind bei der Schriftlichen Kognitiven Psychotherapie ausgeschlossen. Diese Risiken im System des Gesundheitswesens sind hier ohne Bedeutung, denn durch die Psychotherapie ausserhalb des Systems und die hochsichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Online-Kommunikation durch Dr. Dietmar Luchmann, LLC, bleiben alle Daten allein unter der Kontrolle von Ihnen und Ihrem Psychotherapeuten.
Nur Sie und Ihr Psychotherapeut wissen von Ihrer Psychotherapie!
Mit der Einladung zur Psychotherapie erhalten Sie die Informationen, wie Sie Ihre Kommunikation mit dem Psychotherapeuten selbst verschlüsseln und seine Mitteilungen entschlüsseln.
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